Fast Food: So ungesund ist es für Kinder

Lieber ausgewogen ernähren

Fast Food ist oft reich an Kalorien - und arm an Nährstoffen. Gerade bei Kindern können Krankheiten die Folge sein.

16.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weniger Limonade und Fast Food: Gerade Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung eine ausgewogene Ernährung.

Weniger Limonade und Fast Food: Gerade Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung eine ausgewogene Ernährung. © Christin Klose/dpa

Ob Chips, Burger oder Limonade: Hochverarbeitete Lebensmittel sind arm an Nährstoffen und machen dick. Das kann gerade bei Kindern schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM).

Fast Food kann gesundheitliche Folgen bei Kindern haben

Während in Entwicklungsländern vor allem unterernährte Kinder unter Nährstoffmangel leiden, seien es in Industrieländern immer mehr Kinder mit normalem oder Übergewicht. Dies liegt hauptsächlich an der oftmals einseitigen Ernährung mit hochverarbeiteten Lebensmitteln, so der DGEM. Die Folgen seien unter anderem Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes.

Das raten Experten

Die Experten raten deshalb, auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit möglichst vielen unverarbeiteten und frischen Nahrungsmitteln zu achten. Denn auch bei ausreichender Energiezufuhr stünden dem Körper nicht automatisch alle notwendigen Nährstoffe zur Verfügung.

Nährstoffdichte ist entscheidend

Wichtig seien deshalb vor allem Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, in denen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente im Verhältnis zum Energiegehalt überwiegen. Auf den Teller gehören vor allem vollwertige Getreideprodukte, Gemüse und Obst. Softdrinks, Süßigkeiten und Fast Food sollten eine Ausnahme bleiben, raten die Experten.

Fast Food in der Wachstumsphase

Gerade in der Wachstumsphase sei eine ausgewogene Ernährung von besonderer Bedeutung: Ein Nährstoffmangel könne Auswirkungen auf das Immunsystem haben und langfristig die neurologische Entwicklung hemmen. Auch eine verzögerte Geschlechtsreife und Wundheilung sowie eine verminderte Knochendichte und geringere Muskelmasse können spätere Folgen sein.

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dpa