Apps führen Corona-Kontakttagebuch

Digitale Hilfe

Jeder sollte in der Corona-Pandemie ein Kontakttagebuch führen, heißt es immer wieder. Das ist meist mühsam. Digitale Helfer können aber dabei unterstützen.

21.12.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die App „Dein Tagebuch“ lässt Notizen zu Treffen anlegen und erfasst auch Details wie Maskentragen oder Abstandsregeln.

Die App „Dein Tagebuch“ lässt Notizen zu Treffen anlegen und erfasst auch Details wie Maskentragen oder Abstandsregeln. © Catherine Waibel/dpa

Smartphone statt Notizbuch: Eine neue App soll helfen, ein Corona-Kontakttagebuch zu führen. iPhone-Nutzer können sich „Dein Tagebuch“ kostenlos im App Store herunterladen. Die App hat einen ähnlichen Funktionsumfang wie die „Coronika“, die bereits vorher erhältlich war.

Corona: Treffen per App festhalten

Mit der App können Treffen festgehalten werden - mit Angaben zur Dauer, zur Anzahl der Teilnehmer und anderen Details. Nutzer können aus vorgegebenen Profilen wie Schulkind oder Arbeitnehmer auswählen oder ein eigenes Profil anlegen. Die Daten würden nur auf dem Gerät selbst gespeichert, versprechen die Entwickler. Auch werden keine Entwicklungsbaukästen von Drittanbietern genutzt.

Was tun, bei positiven Test?

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, hat mit der App zwei praktische Möglichkeiten. So kann zum einen eine 14-tägige Quarantänezeit ausgelöst werden. Zum anderen lassen sich die Kontaktaufzeichnungen an das zuständige Gesundheitsamt übertragen, was die Nachverfolgung von Kontaktpersonen erleichtern kann.

Neue Corona-App: Wer hat sie entwickelt?

Entwickelt wurde „Dein Tagebuch“ vom Team der zentralen Meldestelle für Hatespeech, „hassmelden.de“. Ebenfalls für iOS-Geräte, aber auch für die weiter verbreiteten Android-Smartphones erhältlich ist außerdem die kostenlose App „Coronika“ der Björn Steiger Stiftung.

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dpa