Brille putzen: Nur so wird sie richtig sauber

Durchblick

Damit Brillenträger den Durchblick behalten, müssen sie ihre Sehhilfe oft mehrmals am Tag putzen. Doch nicht alles, was dafür geeignet scheint, ist es auch.

28.10.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Klares fließendes Wasser ist das einfachste Mittel, eine Brille zu reinigen.

Klares fließendes Wasser ist das einfachste Mittel, eine Brille zu reinigen. © Zacharie Scheurer/dpa

Mehr als die Hälfte der Deutschen trägt eine Brille - doch wenn sie diese reinigen wollen, greifen sie oft zu untauglichen Mitteln. Das Polieren mit einem T-Shirt oder Taschentuch sei keine gute Idee, denn dadurch werde der Schmutz nur verteilt, und winzige Staubkörnchen wirkten wie Schleifpapier auf den Gläsern, warnt das Kuratorium Gutes Sehen (KGS).

Mikrofaser und Putzmittel für eine saubere Brille

Besser sei es, die Brillengläser unter fließendem Wasser oder mit einem Fensterputzmittel zu reinigen. Anschließend könne man einfach mit einem Brillenputztuch aus Mikrofaser nachpolieren, und zwar am besten von außen nach innen. Für hartnäckigere Verschmutzungen empfehlen die Experten eine Reinigung im Ultraschallbad beim Optiker.

Brille immer über der Maske tragen

Damit die Sicht auch bei der Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes klar bleibt, sollten Brillenträger außerdem darauf achten, die Brille über der Maske zu tragen. Nach oben strömende Atemluft fließt dann an den Gläsern vorbei. Zusätzlich kann in den oberen Teil der Maske ein Draht eingenäht werden. Mit diesem lässt sich die Maske genau an die Form der Nase anpassen, die warme Atemluft kann dann nicht mehr nach oben strömen. Damit der Mundschutz problemlos gewaschen werden kann, sollte der Draht allerdings rostfrei sein, empfehlen die Experten.

Wirkungsvoll sei auch der Einsatz eines Anti-Beschlag-Sprays. Dieses verhindert, dass die Atemluft auf den Brillengläsern kondensiert. Wer sich eine neue Brille zulegt, könne diese auch gleich mit einer speziellen Antibeschlagbeschichtung versehen lassen.

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dpa