Das Gehör am Arbeitsplatz bestmöglich schonen

Lärmschutz im Job

Dauerhaft von Lärm umgeben zu sein, kann das Gehör schädigen. Beschäftigte sollten daher auf Ruhepausen achten und ihre Ohren vor Lärm schützen. Wie klappt das genau?

26.01.2021, 09:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lärmschutz, Arbeitsplatz, Gehör schonen

Bei hoher Lärmbelastung am Arbeitsplatz muss der Arbeitgeber zum Beispiel Gehörschutzkapseln zur Verfügung stellen - die sollten Beschäftigte auch konsequent tragen. © Sebastian Gollnow/dpa

Wer einem lärmintensiven Job nachgeht, sollte sein Gehör bestmöglich schützen. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) auf ihrem Blog „Gib mir Null“ hin.

Gehör schonen: Arbeitsgeber für Maßnahmen verantwortlich

Am Arbeitsplatz sei zwar vor allem der Arbeitgeber dafür verantwortlich, für ausreichend Maßnahmen zur Lärmvermeidung und zum Lärmschutz zu sorgen. Auf einige Dinge können Beschäftigte aber auch selbst achten. Dazu gehört es unter anderem, immer dann Gehörschutz zu tragen, wenn es nötig ist - etwa bei der Arbeit an Maschinen. Genauso wichtig ist es, die Betriebsanweisungen zu Lärmgefährdungen zu beachten.

Selbst Lärm vermeiden

In einigen Situationen lässt sich unnötiger Lärm relativ einfach vermeiden. Etwa, indem Beschäftigte Dinge ablegen, anstatt sie zu werfen. Maschinen sollten nur mit den richtigen Einstellungen bedient werden, etwa was Drehzahl oder Druck angeht.

Alle Tätigkeiten, die viel Lärm machen, verlegen Beschäftigte nach Möglichkeit in einen separaten Raum. So sind nicht alle der Geräuschkulisse und Belastung ausgesetzt.

Zum Schutz des Gehörts: Vorgesetzte auf Lärm hinweisen

Beschäftigte können ihre Vorgesetzten auch auf Lärmquellen hinweisen, sodass gemeinsam Alternativen oder Lösungen gefunden werden können. Nicht zuletzt gilt es, medizinische Vorsorge und Beratung in Anspruch zu nehmen. Wer meint, schlechter zu hören oder darauf angesprochen wird, sollte zum Beispiel einen Hörtest machen.

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dpa