Das passende Hundegeschirr finden

Damit nichts drückt

Lieber Geschirr als Halsband: Obwohl es einschränkender aussieht, ist ein Geschirr für Hunde angenehmer als ein Riemen um den Hals.

25.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Wahl des richtigen Hundegeschirrs sollten die Anatomie des Hundes beachtet werden.

Bei der Wahl des richtigen Hundegeschirrs sollten die Anatomie des Hundes beachtet werden. © Christin Klose/dpa

Wer seinem Hund etwas Gutes tun will, greift nicht zum Halsband, sondern zum Geschirr: Bei Zug oder Ruck an der Leine verteilt sich der Druck so nicht punktuell, sondern auf eine größere Fläche, erklärt Tierärztin Silke Meermann. „Immer dann, wenn der Hund stark zieht oder sogar ziehen soll, empfiehlt es sich, ein Geschirr zu benutzen“, rät die Expertin.

Hundegeschirr: Körperbau des Hundes entscheidend

Besonders wichtig sei es, bei einem Geschirr die anatomischen Strukturen der Hunde zu beachten. Demnach sollten Geschirre Schulterblätter und Schultergelenke aussparen. Das Norweger-Geschirr, das einen breiten Riemen um die Brust führt, ist beispielsweise nicht geeignet.

Hundegeschirr muss genug Platz zum Atmen lassen

Das Geschirr sollte zudem gut passen. Es muss genug Platz zum Atmen lassen, darf aber auch nicht verrutschen und auf den Kehlkopf drücken, wenn Zug auf die Leine kommt. Idealerweise ist ein Geschirr aus leichtem Material, gut gepolstert und mit Reflektoren ausgestattet, so die Tiermedizinerin.

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dpa