Die Skiausrüstung richtig lagern

Vorzeitiges Saisonende

Die Skisaison ist wegen Corona abrupt zu Ende gegangen. Die Ausrüstung sollten Wintersportler jetzt aber nicht vor lauter Frust einfach in den Keller werfen.

19.03.2020, 15:12 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vorzeitige Abreise nach Hause: Das Coronavirus hat die Skisaison in diesem Jahr einige Wochen früher als üblich beendet.

Vorzeitige Abreise nach Hause: Das Coronavirus hat die Skisaison in diesem Jahr einige Wochen früher als üblich beendet. © Benjamin Nolte/dpa

Das Coronavirus hat die Skisaison in den Alpen vorzeitig beendet, die Skigebiete haben geschlossen. Zeit also, die Ausrüstung bis zum nächsten Winter einzulagern. Der Deutsche Skiverband erklärt, wie es richtig geht:

Kanten abschleifen und Ski wachsen

Nach der letzten Abfahrt sollten die Ski gereinigt und getrocknet werden. Danach mit einem Kantenschleifer die Kanten abziehen. Bei Bedarf auch Riefen und Kratzer behandeln. Schließlich sollten die Ski heiß gewachst werden. Das geht mit einem Bügeleisen und einem einfachen Universalwachs, dabei die Bindung mit Kreppband abkleben.

Richtig lagern

Skiausrüstung sollte bis zur nächsten Saison trocken und kühl eingelagert werden. Gut geeignet ist der Keller. Weniger gut sind Gartenhaus und Garage, weil dort die Temperaturen im Sommer sehr stark schwanken können.

Skischuhe vor Schimmel schützen

In Skischuhen können sich Schimmelpilze bilden. Daher sollten die Innenschuhe herausgenommen und separat getrocknet werden. Danach den Schuh wieder zusammenstecken und dabei unbedingt Falten vermeiden.

Sicherheitsausrüstung prüfen

Helm, Skistöcke, Skibrille und Protektoren am besten ebenfalls trocken lagern - und vorher auf mögliche Schäden und allgemein auf übermäßige Abnutzung prüfen. Insbesondere feine Risse im Helm sind gefährlich.

Bekleidung waschen und imprägnieren

Zum Waschen von Skikleidung auf Weichspüler verzichten, der verstopft die Poren des Textils. Danach die Kleidung mit einem Spray imprägnieren, das durch Einbügeln mit geringer Hitze fixiert wird, wie der DSV erklärt.

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dpa