Ferienwohnung: 3 Tipps zur Buchung

Fake-Angebote erkennen

Auf den Internet-Fotos sieht es aus wie die perfekte Ferienwohnung: Doch manchmal gibt es die Unterkünfte gar nicht. Woran Sie Fake-Angebote auf Buchungsplattformen erkennen.

04.12.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Allein auf positive Bewertungen sollten Verbraucher sich nicht verlassen, wenn sie eine Ferienwohnung online buchen. Foto: Andrea Warnecke/

Allein auf positive Bewertungen sollten Verbraucher sich nicht verlassen, wenn sie eine Ferienwohnung online buchen. Foto: Andrea Warnecke/ © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Im Internet gibt es viele Angebote für Ferienwohnung - sofern eine Buchung laut Corona-Regeln erlaubt ist. Bei der Suche sollten Verbraucher aber vorsichtig sein.

Auch auf seriösen Buchungsplattformen gibt es immer wieder Fake-Angebote. „Die Betrüger werden immer professioneller - oft sehen die Fotos und das Angebot sehr authentisch aus“, erzählt Nicole Mertgen-Sauer von der Verbraucherzentrale Bremen.

Ferienwohnung-Adresse googlen

Sie rät: „Am besten prüfen Verbraucher, ob es das angebotene Objekt wirklich existiert.“ Dafür können sie etwa die Adresse bei Google Maps eingeben. Doch nicht immer erhalten Verbraucher im Vorfeld die konkrete Adresse oder Kontaktdaten eines Anbieters.

Palast zum Spottpreis

Daher lohnt es sich auf viele Faktoren zu achten - etwa auf ungewöhnliche Konditionen - „wenn jemand einen kleinen Palast für einen sehr niedrigen Mietpreis anbieten“, sagt Mertgen-Sauer.

Kreditkarte statt Vorkasse

Skeptisch sollte man auch bei manchen Zahlungsarten sein - wie Bargeldtransfer, Vorauskasse oder Bezahlung per WhatsApp, sagt sie. Am besten zahlen Kunden per Kreditkarte, per Lastschrift oder direkt vor Ort. So könnten sie das Geld über den Kreditkartenanbieter oder die Bank zurückholen - oder vor Ort sicher sein, dass es die Unterkunft gibt. dpa

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