Hilfe bei Seitenstichen

Kolumne

In der Leben-Kolumne schreibt Marc Bracht über Gesundheit und Wellness. Diesmal geht es um nervige Seitenstiche. Wo kommen sie her? Was hilft?

04.05.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Seitenstiche sind furchtbar. Jogging-Anfänger Marc Bracht erlebt sie am eigenen Leib - und findet zum Glück ein paar Tipps gegen das Seitenstechen.

Seitenstiche sind furchtbar. Jogging-Anfänger Marc Bracht erlebt sie am eigenen Leib - und findet zum Glück ein paar Tipps gegen das Seitenstechen. © Montage: Adobe Stock/Kaminski

Es ist doch jedes Mal dasselbe. Immer wenn ich mich aufraffe, es doch mal wieder mit dem Joggen zu versuchen, verfluche ich das Vorhaben nach stabilen drei bis vier Minuten. Der Grund: Fiese Seitenstiche. Was kann man da machen?

Woher kommen Seitenstiche?

Es gibt so Sachen, bei denen man sich fragt, warum es sie überhaupt gibt. Mücken zum Beispiel. Oder Schnapspralinen. Ja, und eben auch Seitenstiche.

Total fertig sitze ich also auf einer Bank in dem Park, in dem ich eigentlich meine Runde drehen wollte, und befrage Doktor Google.

Die Erkenntnis: Es gibt keine. Bis heute ist sich die Forschung nicht sicher, wie es zu Seitenstichen kommt. Na, immerhin gibt es aber trotzdem Hilfe.

Was hilft gegen Seitenstechen?

Mit hochrotem Kopf versuche ich, die effektivsten Methoden gegen das Seitenstechen herauszufinden. Erster Anhaltspunkt: die Atmung.

Ein tiefes Atmen in den Bauch soll sehr gut helfen, auch Hand auflegen. Einfach mit der Hand auf die schmerzende Stelle drücken und den Druck beim Ausatmen lösen.

Bei Seitenstechen: Tempo drosseln

Ich probiere alles gewissenhaft aus. Und störe mich gar nicht an den Blicken der anderen Läufer. Wir haben schließlich alle mal klein angefangen.

Den besten Tipp entdecke ich dann aber erst nach meinen Atemübungen. Da steht: „Bei Seitenstichen einfach das Tempo drosseln.“ So mache ich es dann auch. Und spaziere ganz gemütlich wieder nach Hause.

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