Hörgeräte: Wie schützt man sie vor Kälte?

Im Winter

Kalte Temperaturen und Technik vertragen sich oft nicht gut. Hörgeräte bilden hier keine Ausnahme - deshalb tun Träger gut daran, sie ein bisschen zu wärmen.

17.12.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer im Winter draußen unterwegs ist, sollte sein Hörsystem vor Kälte schützen.

Wer im Winter draußen unterwegs ist, sollte sein Hörsystem vor Kälte schützen. © Alexander Heinl/dpa

Träger von Hörsystemen sollten die kleinen Geräte im Winter vor Frost und Feuchtigkeit schützen. Das Tragen von Mütze, Stirnband oder Ohrenschützer ist also erlaubt und sinnvoll.

Hörgeräte mögen Kälte nicht

Wichtig sei jedoch, dass das Mikrofon frei bleibt, betont die Bundesinnung der Hörakustiker. Sonst kann es störende Reibegeräusche geben oder der Klang dumpf werden.

Für die Batterien der Mini-Computer ist Kälte wie Gift. Sie mögen am liebsten Temperaturen zwischen 10 und 25 Grad. Im Handschuhfach des Autos sollten Hörgeräte also nicht liegen gelassen werden.

Hörgeräte vor Kondenswasser schützen

Auch der Wechsel von Kälte zu Wärme, zum Beispiel nach einem Spaziergang, macht dem System zu schaffen. Kondenswasser kann sich bilden und die Elektronik im Inneren schädigen. Der Rat: Das Gerät abends mit offenen Batteriefach in spezielle Trockenbehälter oder Trockenbeutel legen und dort trocknen lassen.

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dpa