Homeoffice-Thrombose: So können Sie vorbeugen

Mehr bewegen

Oft sitzen Beschäftigte im Homeoffice noch mehr als im Büro. Die Venen aber freuen sich über ein wenig Abwechslung.

04.08.2020, 10:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wer sich im Homeoffice bewegt, tut seinen Venen etwas Gutes.

Wer sich im Homeoffice bewegt, tut seinen Venen etwas Gutes. © Christin Klose/dpa

Wegen Corona arbeiten mehr Menschen im Homeoffice - und bewegen sich dann unter Umständen weniger. Dadurch kann sich die Gefahr für eine Thrombose erhöhen. Aber schon kleine Übungen können eine vorbeugende Wirkung haben, erklärt der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz (BGV).

Thrombose im Homeoffice

Beim Liegen oder Sitzen fließt das Blut langsamer in den Venen, dadurch kann eine Gerinnungsneigung ansteigen. Deshalb sei es wichtig, gerade bei langer Schreibtischtätigkeit regelmäßig aufzustehen oder kleine Gymnastikübungen zu machen, so der Verband.

Kniebeuge und Fußwippe für die Venen

Beim Sitzen oder im Stehen könne man sich beispielsweise recken und strecken oder auch hin und wieder ein paar Kniebeugen machen. Weiter Übungen erklärt der Verband auf seiner Webseite.

Für die Fußwippe etwa setzt man sich mit geraden Rücken auf einen Stuhl oder Hocker. Ober- und Unterschenkel sollten einen rechten Winkel bilden. Dann zieht man die Fersen beider Beide nach oben, während die Zehen am Boden bleiben. Danach lockern, und die Fersen wieder zum Boden drücken. Die Übung sollte bis zu zehn Mal in zügigem Tempo wiederholt werden.

Anzeichen von Thrombose: Stechender Schmerz und Schwellung

Bei einer Thrombose bildet sich ein Gerinnsel in einem Blutgefäß, oftmals sind dabei die Beinvenen betroffen. Risikofaktoren sind beispielsweise eine vorangegangene Operation. Aber auch Entzündungen, Krampfadern und Nierenleiden können die Gefahr erhöhen. Sobald eine oder mehrere Risikofaktoren vorliegen, sollte man mit seinem Hausarzt sprechen, empfiehlt die BGV.

Verschließt ein Blutgerinnsel eine Beinvene, kann sich das beim Aufstehen durch einen stechenden Schmerz in der Wade äußern. Weitere Anzeichen können eine Schwellung und bläuliche Verfärbung der Haut sein. Diese Symptome müssen nicht gemeinsam auftreten, schon bei einem davon sollte man einen Arzt aufsuchen.

Weitere Gesundheitstipps gibt es unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa