Hundebellen mit Kommando stoppen

Wir üben jetzt mal „Psst“

Einen Hund zu erziehen, kostet viel Anstrengung und Geduld. Doch es gibt auch Übungen, die Tier und Halter Spaß machen - dazu gehört das Bell-und-Schweig-Kommando.

03.04.2020, 10:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem Leckerli, dem Finger auf dem Mund und einem gewisperten „Psst“ können Hundehalter ihren Vierbeiner das Bell-und-Schweig-Kommando beibringen

Mit einem Leckerli, dem Finger auf dem Mund und einem gewisperten „Psst“ können Hundehalter ihren Vierbeiner das Bell-und-Schweig-Kommando beibringen © Florian Schuh/dpa

Nicht jeder Hund mag lange Spaziergänge im Regen. Eine ideale Beschäftigung für Schlechtwetter-Tage ist eine Übung, mit der Hundehalter später viel Gebell stoppen können.

Hundebellen provozieren

Dazu empfiehlt die Zeitschrift „Ein Herz für Tiere“ (online), zunächst den Hund zum Bellen zu animieren. Dabei sollte sich Herrchen oder Frauchen mit einem Leckerbissen in der Hand vor den Vierbeiner stellen und interessiert daran schnuppern. Irgendwann werde der Hund anfangen zu bellen, um das Leckerli zu bekommen, versichern die Experten.

Hand anlegen

Den Hund lässt man zunächst zwei-, dreimal schimpfen, um dann einen Finger vor den Mund zu legen und „Psst“ zu zischen. Sobald der Hund verstumme, bekomme das Tier den Leckerbissen. Das sollte der Hundebesitzer ruhig ein paar Mal wiederholen und jedes Mal zeitgleich zum Stoppen des Gebells auf das „Psst“ hin die Belohnung geben.

Großzügig belohnen

Dann mache man die Probe aufs Exempel und versuche, den Vierbeiner beim Bellen ohne Anlass mit dem „Psst“-Ton zu stoppen. Hört der Hund auf den Befehl, unbedingt großzügig belohnen!

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dpa