In welcher Verpackung halten sich belegte Brote am besten?

Pausenbrot

Wie kommt das Pausenbrot von A nach B? Klassische Lösungen wie Alufolie oder Brotpapier sind jedenfalls nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Ein anderer Dauerbrenner hängt sie locker ab.

07.06.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Brotbox stellt die wohl hygienischste Möglichkeit der Aufbewahrung für das Pausenbrot dar.

Eine Brotbox stellt die wohl hygienischste Möglichkeit der Aufbewahrung für das Pausenbrot dar. © Ralf Hirschberger/dpa

Alufolie als Verpackung für belegte Brote ist nach Einschätzung der Verbraucherzentrale Bremen nicht die beste Wahl.

Abgesehen davon, dass sie häufig nur einmal verwendet werden kann und viel Energie bei ihrer Herstellung nötig ist, kann sie laut den Verbraucherschützern beim Kontakt mit salzigen und sauren Lebensmitteln Alu-Partikel ans verpackte Essen abgeben, die man dann beim Verzehr aufnimmt.

Da zu viel Aluminium im Körper gesundheitlich bedenklich sein kann, übt man hier lieber Verzicht.

Wie sieht es mit Butterbrotpapier aus?

Unkritisch für den Verzehr, aber nicht zwingend unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten ist Brotpapier. Das sei ein klassisches Einwegprodukt und gehöre nach der Nutzung in den Restmüll, so die Verbraucherschützer.

Beim Altpapier-Recycling würde es wegen aufgenommenen Fetts und bestimmter Inhaltsstoffe nur stören.

Bienenwachstücher nur bedingt hygienisch

Bienenwachstücher wiederum eignen sich vor allem für Obst und Gemüse. Fettige Lebensmittel wie belegte Brote sollten lieber nicht darin eingeschlagen werden: Wachsbestandteile könnten sich lösen und später mit den Lebensmitteln verzehrt werden.

Weil sich bei hohen Temperaturen die Beschichtung der Bienenwachstücher lösen kann, sollte man die Tücher auch nur unter lauwarmem Wasser abspülen. Richtig hygienisch sei das nicht, so die Verbraucherzentrale.

Verwendet man sie erneut, könnten möglicherweise noch anhaftende Keime auf andere Lebensmittel übertragen werden.

Brotbox bleibt der ungeschlagene Klassiker

Geht es nach den Verbraucherschützern, packt man Lebensmittel nicht in Alufolie, Brotpapier oder Bienenwachstücher, sondern investiert lieber in eine Brotbox aus Edelstahl, Glas oder dem Kunststoff Polypropylen.

Sie sollte das sogenannte Glas-Gabel-Symbol tragen. Das bedeutet: Die Box ist für den Kontakt mit Lebensmitteln ausgelegt und gibt keine Schadstoffe ans eingepackte Essen ab.

Das Symbol bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass eine Box auch spülmaschinengeeignet ist. Fehlen Angaben dazu, sollte man sie lieber von Hand auswaschen.

dpa

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