Karies unter Kronen verhindern

Kariesprophylaxe

Wenn sich Karies unter einer Krone bildet, ist die Behandlung mitunter aufwendig und auch teuer. Eine gute Pflege kann dies verhindern.

22.09.2020, 09:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Richtiges Zähnebürsten und die Verwendung von Zahnseide sind das A und O für gesunde Zahnpflege.

Richtiges Zähnebürsten und die Verwendung von Zahnseide sind das A und O für gesunde Zahnpflege. © Florian Schuh/dpa

Auch wer überkronte Zähne hat, sollte weiter auf gute Mundhygiene achten. Denn gerade am Zahnfleischrand und zwischen den Zähnen kann Karies entstehen und den Zahn langfristig zerstören, warnt die Informationsstelle für Kariesprophylaxe.

Karies unter Kronen: Es beginnt am Rand

Kronenrandkaries zeige sich zunächst am Rand der Krone und könne dann langsam in das Zahninnere wandern. Ist es soweit gekommen, muss zur Behandlung dann meist die Zahnkrone entfernt werden, so die Experten. Oft zeige sich erst dann, ob der Zahn noch zu retten ist oder noch behandelt werden kann. Die teure Krone ist in der Regel danach zerstört.

Plaque entfernen und Zwischenräume pflegen

Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben die Experten ein paar Tipps: Plaque sollte mindestens zweimal täglich gründlich entfernt werden. Dabei gilt es, besonders auf den Zahnfleischsaum zu achten und mit der Zahnbürste vom Zahnfleisch zum Zahn hin „wegzufegen“.

Auch die Zahnzwischenräume sollten täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten gereinigt werden. Diese eignen sich besonders bei großen Zahnabständen oder wenn sich das Zahnfleisch schon zurückgezogen hat.

Fluoride für den Zahnschmelz schützen vor Karies unter Kronen

Um die Zahnoberfläche zu stärken empfehlen die Experten mit fluoridhaltiger Zahnpasta zu putzen und fluoridiertes Speisesalz zu verwenden. Dadurch könne man dem Abbau von Mineralstoffen aus dem Zahnschmelz vorbeugen. Und nicht vergessen: Am besten zweimal im Jahr zur Kontrolle seinen Zahnarzt besuchen.

Weitere Gesundheitstipps unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa