Kinder mit heftigen Bauchschmerzen müssen zum Arzt

Ernst nehmen

Gerade jetzt rund um die Feiertage und angesichts der Corona-Pandemie zögern Eltern vielleicht, bei Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Das kann jedoch üble Folgen haben.

22.12.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Leidet ein Kind unter schlimmen Bauchschmerzen, sollten Eltern unbedingt einen Arzt um Rat fragen.

Leidet ein Kind unter schlimmen Bauchschmerzen, sollten Eltern unbedingt einen Arzt um Rat fragen. © Mascha Brichta/dpa

Haben Kinder heftige Bauchschmerzen, sollten Eltern auf jeden Fall mit ihnen zum Arzt. Dazu rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Denn dahinter könnte eine Blinddarmentzündung stecken. Das kann ein Arzt mit wenigen Untersuchungen abklären und entscheiden, ob Medikamente ausreichen oder ein Eingriff nötig ist.

Bauchschmerzen: Entzündungsgefahr bei Kindern

Je kleiner ein Kind ist und je länger die Symptome andauern, desto größer ist bei einer Entzündung die Gefahr, dass der Blinddarm platzt. Eine Blinddarmentzündung kommt besonders bei Kindern zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr vor. Vorboten sind mangelnder Appetit, Abgeschlagenheit, Bauchbeschwerden, Übelkeit oder Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall und auch Fieber.

Wie äußert sich eine akute Entzündung?

Bei einer akuten Entzündung treten zunächst dumpfe Bauchschmerzen um den Nabel oder den oberen Mittelbauch auf. Diese verlagern sich dann als stechende Schmerzen in den rechten Unterbauch. Husten etwa kann die Schmerzen verstärken. Besonders tückisch ist, dass bei einem Blinddarmdurchbruch die Schmerzen vorübergehend nachlassen.

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dpa