Lockdown: Nicht mit dem Sport pausieren

Gesundheit

Freizeitsportler sollten trotz der geplanten Einschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie aktiv bleiben.

29.10.2020, 16:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auch während der Zwangspause ist Sport wichtig.

Auch während der Zwangspause ist Sport wichtig. © Vesa Moilanen/Lehtikuva/dpa

Auch wenn das Fitnessstudio vorerst schließen muss oder das Training im Verein erst einmal nicht möglich ist, sollte man weiter Sport treiben Egal, ob man nun Liegestütze macht, auf den Hometrainer steigt oder draußen eine Runde joggt. Das ist alles besser, als für den Zeitraum der Einschränkungen komplett zu pausieren, wie der Sportwissenschaftler Ingo Froböse betont.

Sportentzug kann Folgen haben

„Das Zurückfahren des Pensums ist das eine, aber eine komplette Reduktion auf null das andere“, so Froböse. „Letzteres kann der Köper nicht ertragen, denn für Menschen, die ans Training gewöhnt sind, ist das wie ein Entzug, der sich in Unruhe, Schlafstörungen und weiteren Folgen äußern kann“, sagt der Professor von der Deutschen Sporthochschule in Köln.

Dazu kommt noch: Die Leistung schwindet durch eine längere Trainingspause, gerade bei hochtrainierten Sportlern - vor allem Muskelkraft gehe rasch verloren, bei Ausdauer gehe es nicht ganz so schnell, erklärt der Experte. „Deswegen sollte man keinesfalls auf null herunterfahren, wenn das Fitnessstudio schließt oder das Vereinstraining nicht mehr möglich ist.“

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dpa