Neue Regeln für Kinder-Vorsorge

Wegen Corona-Krise

Jeder bleibt am besten zu Hause: Das bedeutet auch, nicht dringend nötige Arztbesuche abzusagen oder zu verschieben. Damit das klappt, gibt es neue Regeln - vor allem für Kleinkinder.

26.03.2020, 12:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Alle Vorsorgeuntersuchungen nach der U5 können bis September 2020 verschoben werden.

Alle Vorsorgeuntersuchungen nach der U5 können bis September 2020 verschoben werden. © Christin Klose/dpa

Die Vorsorge-Untersuchungen für Babys und Kleinkinder haben eigentlich feste Termine. Wegen der Corona-Krise werden diese nun aber teilweise aufgehoben. Das haben die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) beschlossen.

Kinder-Vorsorge: Was ändert sich?

Konkret bedeutet das: Beginnend bei der U6, die eigentlich zwischen dem zehnten und zwölften Lebensmonat stattfinden soll, gelten die fixen Intervalle vorübergehend nicht mehr - Eltern und Ärzte können die Untersuchungen zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Was bleibt gleich?

Keine Änderungen gibt es bei den früheren Untersuchungen U2 bis U5: Das sei aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll. Die neuen Regeln zur Kinder-Vorsorge gelten ab sofort und bis Ende September 2020.

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dpa