So hält man Katzen vom Esstisch fern

Nein, Miez! Böse Miez!

Manche finden es putzig, wie ihr Samtpfötchen Fensterbänke erklimmt oder neugierig erkundet, was so in der Schüssel steckt. Doch am Esstisch ist die Katze fehl am Platz.

09.09.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Du kriegst nichts! Wer Katzen vom Esstisch fernhalten möchte, muss ihnen klare Grenzen setzen - und Alternativen bieten.

Du kriegst nichts! Wer Katzen vom Esstisch fernhalten möchte, muss ihnen klare Grenzen setzen - und Alternativen bieten. © Markus Scholz/dpa

Kann man einer Katze Tischmanieren beibringen? Damit ist nicht gemeint, wie sie über ihren Napf herfällt, sondern wie sich der Stubentiger verhält, während die Familie isst.

Katzen vom Esstisch fernhalten: Klare Grenzen sind wichtig

So muss es für die Katze klare und vor allem immer gleiche Abgrenzungen geben, wenn man sie vom Esstisch oder von der Arbeitsplatte in der Küche fernhalten möchte, erklärt der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH). Schimpfen oder energisches Verscheuchen ist dabei laut Katzenpsychologin Katja Rüssel aber eher kontraproduktiv, einige Katzen schüchtere es sogar ein.

Katzen brauchen Alternativen

Bei manchen Katzen reiche konsequentes Herunterheben leider nicht aus. Rüssel erzielt die größten Erfolge, wenn sie der Katze eine Alternative anbietet, die attraktiver ist als Tisch oder Küchentresen. Die Fachfrau rät dazu, bei der Essenszubereitung in der Küche einen Stuhl neben die Arbeitsplatte zu stellen und die Katze mit etwas Futter dazu zu animieren, auf diesen zu springen - Lob inbegriffen!

Katzen vom Esstisch fernhalten mit einem kuscheligen Platz

Mit einem kuschligen Platz auf einem der Stühle funktioniere das auch am Esstisch. So lieben es viele Katzen, sich in kleine Pappkartons hineinzukuscheln und etwas Leckeres zu verputzen. Die Seitenwände des Kartons sollten dabei etwa brusthoch sein. Einmal gemütlich zusammengerollt, ist der Karton für viele Stubentiger attraktiver als der Tisch.

Weitere Tipps für Tierfreunde gibt es unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa