So kochen und backen Sie energieeffizient

Strom sparen:

Neugier zähmen und Restwärme ausnutzen: Energie sparen in der Küche ist nicht schwer. Alles, was smarte Hausfrauen und Hausmänner benötigen, ist gutes Timing und Disziplin.

09.12.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Einfach kochen lassen: In den letzten 10 bis 15 Minuten der Garzeit reicht in der Regel die Restwärme aus, um ein Gericht fertig zuzubereiten.

Einfach kochen lassen: In den letzten 10 bis 15 Minuten der Garzeit reicht in der Regel die Restwärme aus, um ein Gericht fertig zuzubereiten. © picture alliance/dpa/dpa-tmn

Bloß nicht zu neugierig sein und ständig den Topfdeckel abheben. Denn das vergeudet beim Kochen jede Menge Energie. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ der Gesellschaft für Energiedienstleistung (GED) hin. Ein konsequent genutzter Deckel spart laut der GED bis zu 25 Prozent Energie und verkürzt dabei auch noch die Kochdauer. Besonders Clever: einen Glasdeckel verwenden. So lässt sich das Kochgeschehen trotzdem beobachten

Stromspar-Tipps beim kochen

Wer noch effizienter am Herd arbeiten möchte, der sollte zudem folgende Tipps beherzigen:

  • Nur so viel Wasser wie nötig in den Topf geben.
  • Die Topfgröße analog zur Kochmenge wählen.
  • Wenn das Gericht kocht, ist es ratsam, die Leistungsstufe zurückzuschalten.
  • 10 bis 15 Minuten vor Ende der Kochzeit können herkömmliche Kochfelder sogar ausgeschaltet werden. Die Nachwärme reicht laut der Gesellschaft für Energiedienstleistung (GED) aus, um das Gericht fertig zuzubereiten. Vorsicht: Dies gilt nicht für Induktionskochplatten. Hier reicht die Energie nach dem Ausschalten nicht mehr aus.

Stromspar-Tipps beim Backen

Ähnliche Ratschläge gelten auch für das Backen: auch hier die Wärme besser nicht durch ständiges Türöffnen entweichen lassen.

  • Nicht genutzte Backbleche und Auflaufformen sollten vorher aus dem Ofen entnommen werden, denn das überflüssige Zubehör wird ebenfalls aufgeheizt und kostet bis zu 20 Prozent mehr Energie.
  • Umluft beziehungsweise Heißluft ist eher zu empfehlen als Ober- und Unterhitze: Durch die Zirkulation verteilt sich die Wärme schneller und effizienter.
  • Für die meisten Gerichte ist zudem das energiefressende Vorheizen des Backofens nicht nötig, so die Initiative. Nur wenige Speisen wie etwa Plätzchen oder Pizzateig würden dadurch besser.
  • Bei allen Gerichten, die länger als 40 Minuten im Elektro-Ofen garen, rät die GED außerdem, den Ofen fünf bis zehn Minuten vor Ablauf der Garzeit abzuschalten. Die Restwärme reiche auch im Backofen aus. dpa
  • Mehr Spar-Tipps für den Haushalt finden Sie unter www.ruhrnachrichten.de/leben