Sonnencreme für Kinder: Worauf es ankommt

Sonnenschutz

Ab ins Freibad oder zum Spielplatz mit Wasserpumpe! Aber Moment: Vor dem Wasserspaß bitte noch kräftig mit Sonnencreme für Kinder eincremen.

30.06.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lieber etwas mehr nehmen: Damit Sonnencreme für Kinder schützt, muss sie in ausreichender Menge auf die Kinderhaut.

Lieber etwas mehr nehmen: Damit Sonnencreme für Kinder schützt, muss sie in ausreichender Menge auf die Kinderhaut. © Florian Schuh/dpa

Sonnencreme für Kinder sollte mindestens Lichtschutzfaktor 30 haben. Weniger ist nicht empfehlenswert und mehr ist nicht unbedingt nötig, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Sonnencreme: Für Kinder die richtige nutzen

Bei Lichtschutzfaktor (LSF) 30 wird demnach schon 97 Prozent des Sonnenlichts auf der Haut absorbiert. Ein LSF über 30 steigere den Hautschutz nur noch geringfügig. Es ist dennoch nichts falsch daran, wenn man eine Creme mit höherem LSF verwendet.

Großzügig anwenden

Beim Einreiben sollten Eltern nicht geizen und die Sonnencreme großzügig auftragen - nur dann bietet das Produkt den versprochenen Schutz.

Die Empfehlung der Fachgesellschaft lautet: mindestens zwei Mal am Tag eincremen und nach dem Baden stets nachlegen.

Welcher Sonnenschutz ist noch ratsam?

Neben dem Einreiben ist textiler Sonnenschutz immer eine gute Idee. Also, Käppis oder Hütchen für den Kopf und idealerweise langärmlige Shirts. Eine Sonnenbrille schützt die Augen.

Weil ein Großteil der täglichen UV-Strahlung zwischen 11 und 16 Uhr anfalle, sollten Kinder in der Zeit lieber nicht in der prallen Sonne spielen.

Schatten-Regel für größere Kinder

Größeren Kindern könne man das mit Hilfe der Schatten-Regel veranschaulichen, rät Professor Peter Höger, Hautexperte der DGKJ. Sie lautet so: „Spiel nicht in der prallen Sonne, solange dein Schatten kleiner ist als Dein Körper.“

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dpa