Wann die Haut welchen Schutz braucht

Die Acht-Grad-Grenze

An kalten Tagen braucht die Haut mehr Fett, an warmen mehr Feuchtigkeit in der Creme. Und an Übergangstagen?

04.04.2021, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Man sollte die Creme auf die Temperaturen im Wetterbericht abstimmen.

Man sollte die Creme auf die Temperaturen im Wetterbericht abstimmen. © Christin Klose/dpa

Deutschland ist mit Blick auf das Thermometer eine Region für Übergangstage. Diese häufen sich zum Beispiel gegen Ende des Winters, bevor die Frühlingssonne die Luft deutlich erwärmt.

Hautpflege: Es kommt auf die Temperatur an

Während dieser Zeit kann es ein tägliches Wechselspiel zwischen bitterkalt und angenehm mild sein - und daran sollte die Hautpflege angepasst werden.

Das Portal Haut.de nennt acht Grad plus als eine Temperaturgrenze. Darunter empfehle es sich, zu einer fetthaltigeren Creme zu greifen.

Fetthaltige Cremes an kalten Tagen

Denn diese schützt die Haut an kalten Tagen vor dem vor dem Austrocknen und damit vor schädlichen Umwelteinflüssen wie Kälte und großen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit, so die Experten.

Da bei Temperaturen von unter acht Grad die Talgdrüsen nicht mehr richtig arbeiten, erhält die Haut weniger Hautfett oder bei extremer Kälte gar keines mehr.

Was ist mit Hautölen?

Dieses ist aber der Hauptbestandteil des natürlichen Schutzmantels der Haut. Daher gilt grundsätzlich der Rat: Im Winter sollte eine Tagespflege mehr Fett enthalten als im Sommer.

Haut.de empfiehlt fettreiche Cremes auf Wasser-in-Öl-Basis sowie kosmetische Hautöle oder lipidhaltige Cremes auf Öl-in-Wasser-Basis.

Fettreiche Cremes erkennen

Man erkennt fettreiche Cremes auch daran, dass sie fester und zäher sind als wasserreiche, die im Vergleich milchig und leicht wirken.

Das Portal Haut.de kooperiert mit der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie.

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dpa