Warme Fußbäder sind gesund und wohltuend

Wellness für daheim

Dicke Socken, Winterstiefel und trockene Heizungsluft - gerade jetzt im Winter können unsere Füße eine extra Portion Pflege und Zuwendung gut gebrauchen.

17.02.2021, 13:39 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gerade im Winter sind warme Fußbäder eine richtige Wohltat. Ein Zusatz von Lavendelöl kann dabei den Stressabbau fördern.

Gerade im Winter sind warme Fußbäder eine richtige Wohltat. Ein Zusatz von Lavendelöl kann dabei den Stressabbau fördern. © Magdalena Rodziewicz/dpa

Nach einem langen Winterspaziergang mit durchgefrorenen Füßen kann ein warmes Fußbad eine wahre Wohltat sein. Aber nicht nur das: Fußbäder können auch die Abwehrkräfte stärken, entspannen und auf die Pediküre vorbereiten, erklärt der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW).

Fußbäder: Diese drei Möglichkeiten gibt es

Warmes Fußbad: Hierfür empfehlen die Experten des IKW die Füße für etwa 10 bis 20 Minuten in Wasser mit einer Temperatur von 36 bis 38 Grad zu baden. Ein Zusatz von Lavendelöl verstärke den wärmenden Effekt und kann den Stressabbau fördern.

Weitere durchblutungsfördernde Zusätze sind Thymian, Arnika, Rosmarin oder Meersalzextrakte, schreibt das Portal haut.de. Schon ein paar Minuten im warmen Wasser reichen oft aus, um die oberste Verhornung zu erweichen. Mit einem Bimsstein kann diese dann leicht entfernt werden.

Wechselbad: Wer seine Abwehrkräfte und Gefäße trainieren will, kann es mit einem Wechselfußbad probieren. Für das bekannteste nach Kneipp braucht man nur zwei Eimer oder Behälter, in denen die Füße bequem Platz finden.

In das eine dafür warmes Wasser mit einer Temperatur von etwa 36 bis 38 Grad einfüllen und die Füße für ca. 5 Minuten eintauchen. Dann für 10 bis 15 Sekunden in den anderen Behälter mit möglichst kaltem Wasser wechseln. Dies ein paar Mal wiederholen und im kalten Wasserbad enden.

Die Füße danach gut abtrocknen und wahlweise in warme Socken packen oder durch Bewegung warmhalten.

Ansteigendes Fußbad: Besonders angenehm bei kaltem Wetter kann ein ansteigendes Fußbad sein. Hierfür wird die Wassertemperatur im Laufe einer guten Viertelstunde durch Nachgießen langsam von etwa 20 auf 34 bis 40 Grad erhöht.

Dadurch wird die Blutzirkulation gefördert, Entspannung setzt ein und kann mit einem Nickerchen abgerundet werden.

Wann bei Fußbädern Vorsicht geboten ist

Vorsicht geboten ist aber generell bei einigen Krankheiten: bei akuten Venenthrombosen sollten warme oder ansteigende Fußbäder wegen der Emboliegefahr nicht angewendet werden.

Auch Herzpatienten sollten lieber zuvor dazu ihren Arzt befragen, so die Experten.

Weitere Gesundheitstipps unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa