Warum die Zeckenschutzimpfung schon jetzt sinnvoll ist

Zeckensaison 2021

Zum Schutz vor FSME ist eine Zeckenschutzimpfung sinnvoll. Experten erklären, warum man nicht allzu lange damit warten sollte.

21.09.2020, 08:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Tückische an der FSME-Krankheit: Erste Anzeichen zeigen sich erst zwei bis drei Wochen nach dem Stich einer Zecke.

Das Tückische an der FSME-Krankheit: Erste Anzeichen zeigen sich erst zwei bis drei Wochen nach dem Stich einer Zecke. © Patrick Pleul/dpa

Für einen langandauernden Schutz gegen die von Zecken übertragene FSME-Krankheit sind insgesamt drei Impfdosen nötig. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) hin. Es rät Menschen, die sich erstmals vor FSME schützen wollen, sich mit Blick auf die Zeckensaison 2021 bereits jetzt erstmals impfen zu lassen.

Zeckenschutzimpfung: Grundimmunisierung sicherstellen

Denn so ist sichergestellt, dass die Grundimmunisierung im Jahr 2021 rechtzeitig besteht. Die ersten beiden Impfungen werden im Abstand von mindestens zwei Wochen gespritzt, die dritte Dosis erfolgt laut CRM dann aber erst nach weiteren fünf bis zwölf Monaten.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hält der FSME-Impfschutz infolge der Grundimmunisierung mindestens drei Jahre. Als Risikogebiete gelten in Deutschland unter anderem große Teile Bayerns und Baden-Württembergs sowie Teile Hessens, Thüringens und Sachsens.

Zeckenschutzimpfung schützt vor FSME

Erste Anzeichen der FSME zeigen sich zwei bis drei Wochen nach einem Zeckenstich durch grippeähnliche Symptome. In schweren Fällen greift das Virus laut CRM dann Hirn, Hirnhaut und Rückenmark an - mögliche Folgen sind Lähmungen, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen.

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dpa