Warum Gemüse mit Öl besser ist

Auf die Farbe kommt es an

Damit rotes und gelbes Gemüse seine vitaminreiche Wirkung voll entfalten können, muss man sie ein bisschen überlisten. Ernährungsexperten kennen die Tricks.

07.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei der Zubereitung von gelben und roten Gemüsesorten sollte man Öl nicht vergessen. Erst dann kann der Körper sekundäre Pflanzenstoffe in Vitamin A umwandeln.

Bei der Zubereitung von gelben und roten Gemüsesorten sollte man Öl nicht vergessen. Erst dann kann der Körper sekundäre Pflanzenstoffe in Vitamin A umwandeln. © Christin Klose/dpa

Wer gelbes oder rotes Gemüse pur knabbert, hat das Gefühl, Gutes für seine Gesundheit zu tun. Vielleicht denkt er dabei an sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper in Vitamin A umwandeln kann. Doch einfach so nimmt der Körper die sogenannten Carotinoide gar nicht gut auf - besser geht das mit Fett. Deshalb sollte man Gemüse mit etwas Öl zubereiten, rät die Verbraucherzentrale Bayern.

Gemüse mit Öl: Dem Körper bei der Verarbeitung helfen

Damit die fettlöslichen Carotinoide im Darm besser aufgenommen werden, sind auch Kombinationen mit fetthaltigen Lebensmitteln optimal. So sind zum Beispiel Tomaten mit Mozzarella und etwas Olivenöl oder mit Avocado aus gesundheitlicher Sicht zu empfehlen.

Carotinoide sind hitzestabil

Da Carotinoide hitzestabil sind, bleibt ein Großteil auch beim Kochen erhalten. Aus erhitzten Produkten werden sie sogar besser aufgenommen als aus rohem Gemüse.

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dpa