Was Eltern in der Corona-Krise hilft

Kraft tanken

Viele Eltern bleiben in den nächsten Wochen auf sich selbst zurückgeworfen. Um den Druck rauszunehmen, müssen Chaos und Fußboden-Picknicke erlaubt sein.

21.04.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Pappkarton als Spielhöhle: In der Corona-Zeit müssen Eltern erfinderisch sein, um ihren Kinder die nötige Abwechslung zu bieten.

Ein Pappkarton als Spielhöhle: In der Corona-Zeit müssen Eltern erfinderisch sein, um ihren Kinder die nötige Abwechslung zu bieten. © Mascha Brichta/dpa

Familien brauchen in der Corona-Krise einen festen Tagesplan, heißt es oft. Mindestens genauso wichtig wie feste Strukturen ist aber auch eine gewisse Portion Laisser-faire: „In der Kita oder Schule sind Kinder ja auch nicht die ganze Zeit unter Beobachtung, zu Hause aber schon“, sagt Susanne Mierau. Sie ist Diplom-Pädagogin und Bloggerin in Berlin.

Kinder brauchen Freiräume

Kinder brauchen in diesen Zeiten Freiräume, ohne dass die Eltern ständig im Zimmer vorbeischauen und Regeln aufstellen wie „Oh nein, das bitte nicht ausräumen und das hier nicht unter Wasser setzen“. Es entspanne alle, wenn Kinder das im Moment jetzt mal dürfen und in Küche oder Bad matschen.

Erwartungen herunterschrauben

Den Druck rausnehmen heiße auch, die Erwartungen herunterzuschrauben. Viele dächten jetzt, sie müssten etwas ganz Besonderes mit ihren Kindern machen. „Denen reicht aber auch mal ein Picknick auf dem Fußboden, weil man keine Kraft mehr hat, den Esstisch freizuräumen.“

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dpa