Winter is coming

Kolumne

In der Leben-Kolumne schreibt Marc Bracht über Gesundheit und Wellness. Diesmal geht es um den Winter. Denn der ist super.

03.11.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Winter naht, ob mit Frau Holle oder ohne. Redakteur Marc Bracht mag diese Jahreszeit. Warum, erklärt er in der Leben-Kolumne.

Der Winter naht, ob mit Frau Holle oder ohne. Redakteur Marc Bracht mag diese Jahreszeit. Warum, erklärt er in der Leben-Kolumne. © Montage: Adobe Stock/Kaminski

„Winter is coming“ ist der wohl kultigste Satz aus der Hit-Serie „Game of Thrones“, der sich in zahlreichen Internet-Memes und auf dutzenden Merchandise-Artikeln des Fantasy-Epos lesen lässt. Anders als in der Serie, in der dieser Ausspruch auf ein quasi-apokalyptisches Ereignis vorbereitet, stimmt er mich im realen Leben mit Vorfreude. Ich mag den Winter. Und warum Sie das auch sollten, verrate ich Ihnen jetzt.

Winter: Zeit für Besinnlichkeit

Im Winter ticken die Uhr einfach langsamer. Ich habe von Dezember bis März immer das Gefühl, ganz genau zu verstehen, was Entschleunigung bedeutet. Der Winter ist die Zeit der Besinnlichkeit, so abgedroschen das auch klingen mag.

Im letzten Jahresabschnitt kann man Fünfe gerade und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das Phrasenschwein wird immer dicker. Doch es stimmt. Während draußen die Welt zur Ruhe kommt, haben wir endlich die Gelegenheit, drinnen dasselbe zu tun.

Der Winter als Lehrer

Ja, der Winter ist ein guter Lehrer. Er versetzt die Tierwelt in Winterruhe. Wir sollten mit ihr gleichziehen. „Im Winter fusioniere ich mit meiner Ofen-Bank“, sagte Erhard Horst Bellermann einmal. Völlig in Ordnung. Im Winter muss man sich wegen fauler Tage zu Hause nicht schämen.

Wir können loslassen, neue Kraft tanken und Pläne schmieden. Wir können die Stille genießen und endlich durchatmen. Es tut gut, die Langsamkeit mit offenen Armen zu empfangen. Eingekuschelt auf der Couch mit einem heißen Kakao.

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