Worauf es bei Cherimoya ankommt

Reif oder nicht?

Wenn man einer Cherimoya begegnet, sieht sie dort ein bisschen aus wie eine Artischocke. Was kann man mit ihr anfangen? Eine Expertin klärt auf.

15.10.2020, 09:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Cherimoya kann nach dem Halbieren wie eine Kiwi ausgelöffelt werden - aber ohne die Kerne, denn die sind nicht essbar.

Die Cherimoya kann nach dem Halbieren wie eine Kiwi ausgelöffelt werden - aber ohne die Kerne, denn die sind nicht essbar. © Franziska Gabbert/dpa

Mit ihrer graugrünen Schale ähnelt die Cherimoya einer Artischocke - doch die Schuppen sind nur angedeutet und sehen aus wie aufgemalt. Das herzförmige Ding ist auch kein Gemüse, sondern eine Frucht und schmeckt nach einem Mix aus Ananas, Banane und Zimt.

Cherimoya: Beim Kauf auf den Stielansatz achten

„Beim Kauf sollte man genau auf den Stielansatz achten“, rät Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). „Ist er fest mit der Frucht verbunden, ist die Cherimoya noch nicht reif, kann aber nachreifen“, sagt die Fruchtexpertin. Daher sollte man die Frucht erst dann essen, wenn sich der Stiel löst.

Cherimoya: Braune Flecken sind kein schlechtes Zeichen

Sind die 7 bis 14 Zentimeter großen Früchte, die meist aus Spanien kommen, etwas braun gefleckt, ist das kein schlechtes Zeichen: „Die Flecken entstehen durch Berührungen beim Anfassen“, sagt Bickelmann.

Und wie isst man diese Frucht?

Man könne sie aufschneiden und pur auslöffeln - wie eine Kiwi zum Beispiel. „Die Kerne muss man allerdings ausspucken. Sie und die Schale sind nicht essbar“, sagt Bickelmann. Sie empfiehlt, das körnige Fruchtfleisch auch zu Cremespeisen oder Eis zu verarbeiten.

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dpa