Worauf es bei Vogelhäusern ankommt

Für Meise und Co.

Auch der letzte Vogelnachwuchs ist inzwischen flügge geworden, es wird höchste Zeit die Vogelhäuser zu reinigen. Ansonsten droht Ansteckungsgefahr.

28.09.2020, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ende September kann man im Garten die Nistkästen reinigen - dann fühlen sich im Frühjahr hier auch Vögel wieder wohl.

Ende September kann man im Garten die Nistkästen reinigen - dann fühlen sich im Frühjahr hier auch Vögel wieder wohl. © Andrea Warnecke/dpa

Den Frühjahrsputz kennt jeder - Ende September ist hingegen die beste Zeit, um das Zuhause von Vögeln auf Vordermann zu bringen. Wer im Garten leere Nistkästen hat, sollte den Frühherbst jetzt zum Säubern nutzen, rät der Naturschutzbund Deutschland (Nabu).

Vogelhäuser: In ihnen leben ungebetene Gäste

Denn in den Vogelhäusern leben nicht nur Vögel, auch Parasiten wie Milben, Zecken und Vogelflöhe fühlen sich dort wohl. Und diese Parasiten können für Jungvögel im kommenden Jahr zum Problem werden.

Reinigen ja, desinfizieren nein

Allerdings sollten Gartenbesitzer auf chemische Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel verzichten, raten die Naturschützer. Es reiche vollkommen aus, wenn der Kasten gründlich ausgefegt wird. Bei starkem Parasitenbefall könne außerdem mit klarem Wasser und gegebenenfalls etwas Sodalauge geputzt werden.

Vogelhäuser: Bis Ende September reinigen

Auch sollte der Herbstputz möglichst bis Ende September erfolgen. Denn später im Jahr kann es sein, dass das Vogelhaus schon wieder bewohnt ist - von Tieren, die dort Winterschlaf halten. Dazu gehören Schmetterlinge, Haselmäuse, Siebenschläfer oder Eichhörnchen. Und auch Vögel betten sich teilweise in die Brutstätten.

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dpa