200.000 Euro für Sanierung von Schulen

Vom Bund

Die Freude ist groß im Rathaus: 203 637 Euro fließen aus dem zweiten Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes ins Dahliendorf. Das Geld ist für die Sanierung von Schulen in Legden bestimmt.

LEGDEN

, 01.09.2017, 19:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
200.000 Euro für Sanierung von Schulen

Das Jugendhaus Pool muss saniert werden.

Wie das Geld eingesetzt werden soll, steht noch nicht fest. „Wir sind dabei, ein Investitionsprogramm aufzustellen“, berichtete Bürgermeister Friedhelm Kleweken gestern auf Anfrage. In den kommenden Wochen werde auch nach Rücksprache mit den Schulleitern der Brigidenschule und der Sekundarschule entschieden. Dass Geld fließen werde, war bekannt, dass es jetzt rund 200 000 Euro werden, steht erst jetzt fest. „Das hilft uns“, so Kleweken. Klar ist bereits, dass der Boden der Turnhalle der Grundschule an der Wibbeltstraße, die in den 1990er-Jahren gebaut wurde, erneuert werden soll. „Das ist für 2018 angedacht“, so Kleweken. „Solche Investitionen wären sonst nur über eine Neuverschuldung zu finanzieren.“ Auch für Schallschutz oder Energieeinsparungen könnte das Geld eingesetzt werden.

Erstes Programm

Aktuell geht es erst einmal um das erste Kommunalinvestitionsprogramm. Danach erhält die Gemeinde Legden 101 440,42 Euro, die für Investitionen mit Schwerpunkt Infrastruktur oder Bildungsinfrastruktur ausgegeben werden können. Darüber wird in den Sitzungen des Bauausschusses am Dienstag, 5. September, und Montag, 11. September, beraten.

Jugendhaus Pool

Die Verwaltung schlägt vor, dafür das Jugendhaus Pool am Nordring energetisch zu sanieren. Das Dach soll saniert und energetisch ertüchtigt, alle Fenster ausgetauscht, die Gebäudehaustechnik saniert und Wasser eingespart werden. Die Kosten werden allerdings die Fördersumme bei Weitem übersteigen. Allein die Dachsanierung, so heißt es in der Verwaltungsvorlage, würde die zur Verfügung stehende Fördersumme binden. Im Haushaltsplan für 2017 stehen 115 000 Euro zur Verfügung. Deshalb soll ein Ingenieurbüro vorab den Ist-Zustand des Jugendhauses untersuchen. Danach soll entschieden werden, was umgesetzt werden kann.

1,1 Milliarden Euro hatte der Bund in diesem ersten Paket dem Land für die Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Gemeinden zur Verfügung gestellt. Als finanzschwach gelten Gemeinden und Kreise, die in vergangenen Jahren Schlüsselzuweisungen erhalten haben.

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