80 000 Euro für Spielplätze

Bauausschuss

Zwei Spielplätze werden aufgegeben, zwei andere dafür aufgerüstet – mit diesen Vorschlägen stieß die Verwaltung im Bauausschuss auf volle Zustimmung. Eingeflossen sind die Ergebnisse aus den beiden Abenden im Mai, bei denen die Legdener und Asbecker ihre Ideen vorbringen konnten.

Legden

, 06.09.2017, 19:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
80 000 Euro für Spielplätze

Das bunte Klettergerüst wurde in diesem Jahr am Niehuskamp aufgebaut.

2018 sollen 80 000 Euro in die Spielplätze investiert werden. Im Blick sind die Spielplätze Mühlenkamp und Lindert. Bei der Planung, wie die Plätze neu strukturiert und welche neuen Geräte gekauft werden, sollen die Nachbarschaften einbezogen werden.

Anders sieht es an der Mittelstraße aus. Dort hat die Nachbarschaft signalisiert, dass sie die Spielgeräte nicht mehr braucht, aber weiter den Platz nutzen und pflegen möchte. Fast nie spielt ein Kind auf dem Platz am Roßmöllerhook. Hier wie da sollen die Spielgeräte immer dann, wenn sie defekt sind oder nicht den Vorschriften entsprechen, abgebaut werden. „Wenn sich die Situation ändert, könnte man die Spielplätze aber jederzeit reaktivieren“, so Bürgermeister Friedhelm Kleweken.

40 000 Euro schon eingesetzt

Weiter soll die Spielkombination am Sportplatz in Legden den DIN-Normen angepasst werden. An mehreren Spielplätzen muss der Fallschutz unter den Schaukeln ergänzt werden. Auf dem Bolzplatz an der Waldkrone wird ein Zaun gebaut.

40 000 Euro aus dem Etat für 2017 wurden bereits komplett ausgegeben, so Bauamtsmitarbeiterin Tanja Rudde am Dienstagabend in der Sitzung im Haus Weßling. Vor allem in Asbeck wurde die Gemeinde aktiv. So gibt es am Niehuskamp ein attraktives Klettergerüst. Für den Platz Auf der Horst steht ein neues Wasserspielgerät im Plan. Aber auch der Spielplatz Egelborger Feld hat inzwischen wieder ein Spielhaus, nachdem das alte abgerissen werden musste.

Mehrgenerationenspielplatz

Bürgermeister Friedhelm Kleweken erinnerte daran, dass die Bürger wenig Interesse an einem großen Mehrgenerationenspielplatz gezeigt hätten, dafür lieber ihre einzelnen Spielplätze behalten möchten. Im Gespräch war eine solche Anlage am Jugendhaus Pool. Sigrid Goßling (SPD) erklärte aber, dass ihre Fraktion diesen Plan gut fand: „Wir würden da gerne weiter am Ball bleiben.“

Positiv aufgenommen wurde ihre Anregung, die Nachbarschaften einmal im Jahr zu einem Treffen einzuladen. Ihr Eindruck von den Informationsveranstaltungen: „Viele Nachbarschaften wären bereit, mehr zu tun.“ In die gleiche Richtung zielte Thomas Kockentiedt (CDU). Es wäre gut, wenn die Bürger sich wieder verstärkt an der Pflege der Anlagen beteiligen würden. „Eine gute Idee“, so Kleweken zu den jährlichen Treffen, „das erspart uns auch Einzelgespräche.“ Immer im Herbst soll jetzt dazu eingeladen werden.  

 

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