Ann Grealy und ihre Musiker brachten Irland ins Asbecker Dormitorium

Dormitorium Asbeck

Aus Dublin in Irland stammt Ann Grealy. Sie entführte am Samstag mit ihrer Musik die Konzertbesucher im Dormitorium in Asbeck gedanklich auf die grüne Insel.

Legden

, 08.10.2018, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ann Grealy (l.) und ihre Musiker spielten irische Folkmusik im Dormitorium.

Ann Grealy (l.) und ihre Musiker spielten irische Folkmusik im Dormitorium. © Bernhard Gausling

Eine andere Art, Oktoberfest zu feiern, gab es am Samstagabend im Asbecker Dormitorium. Seit vielen Jahren organisieren der Heimatverein Asbeck und die VHS die Reihe „Musik live im Dormitorium“. Diesmal kamen rund 60 Besucher, um sich auf die grüne Insel entführen zu lassen. Zur Einstimmung auf das Irish Folkkonzert gibt es die passenden irischen Getränke, mit denen sich einige Konzertbesucher eingedeckt haben, als dann pünktlich um 20 Uhr und mit viel Beifall bedacht die aus Dublin stammende und in Telgte wohnhafte Sängerin Ann Grealy mit befreundeten Musikern auftritt.

Ausdrucksstarke Stimme

Ausdrucksstark, aber auch melancholisch, keltisch klingt die Stimme, mit der Ann Grealy ihr Publikum begeistert. In der kleinen und traditionellen Besetzung gelingt ein sowohl intimer als auch kraftvoller Sound, der zu ihrem Motto „weniger ist mehr“ passt.

Die passenden Geschichten zu den Songs erzählen Ann Grealy und Tobias Kurig. Es sind unter anderem Texte über „Lernen, sich selbst zu lieben“, Humor und Witz aus dem polizeilichen Alltag, Geschenke, die verschwinden, Habgier und Eifersucht von zwei Schwestern oder eine Strafe, die glücklich machen sollte.

Großer Applaus für die Musiker

Die Songs werden von Tobias Kurig an der zehnseitigen Bouzouki und Franziska Urton an der Geige mit ihrem virtuos gespieltem Fiddle Style abgerundet. Die Musiker, die schon viele Jahre zusammen spielen, begeistern das Publikum mit abwechslungsreichen Musikstücken. Nach gut einer Stunde nutzen die Besucher die große Zwischenpause zur Unterhaltung mit den Musikern. Und am Ende des Konzerts im passenden Ambiente des Dormitoriums war der Applaus groß.

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