Asbeck soll noch bunter blühen

Heimatverein Asbeck hat Pläne

Der Heimatverein hat große Pläne. Das Jahr 2018 steht im Zeichen des Umweltschutzes. Mmöglichst viel Saat soll aufgehen.

Asbeck

, 13.02.2018, 19:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bernhard Laukötter verabschiedet Anneliese Eynck (l.) und Mechthild Theissing aus dem Vorstand.

Bernhard Laukötter verabschiedet Anneliese Eynck (l.) und Mechthild Theissing aus dem Vorstand.

Der Heimatverein Asbeck gehört zu den aktivsten Vereinen in Legden. Das wurde auch bei der Jahreshauptversammlung am Freitag im Dormitorium deutlich. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr wird der Umweltschutz sein, so der Heimatverein in einer Pressemitteilung.

Neben dem jährlichen Umwelttag wird am 21. April Hermann Hundfeld über „die Wildbienenseite von und für den Praktiker“ referieren. Für die Bienenhotels hat bereits der landwirtschaftliche Ortsverein gesorgt, der Heimatverein will nun „Bienen-Restaurants“ bereitstellen und gemeinsam mit den Teilnehmern Blühstreifen als Nahrungsquelle einsäen. Die Saatpäckchen werden auch im Ort verteilt, damit im Sommer und Herbst viele bunte Blumen in Asbeck blühen und den Bienen als Nahrung dienen. „Der Heimatverein will mit dieser Mitmach-Aktion, die nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern partizipativ und gemeinsam agiert, ganz aktiv auf den Umweltschutz aufmerksam machen“, so der Heimatverein.

Neue Skulpturenroute

Der Vorsitzende Bernhard Laukötter informierte auch über die Pläne zur Hunnenporte, in die zum einen ein Theresenkabinett kommt, zum anderen die Westfalica-Sammlung, die der Heimatkundler Hans Peter Boer dem Verein schenkte (Münsterland Zeitung berichtete). Eröffnet wird in diesem Jahr auch die „Skulp|Tour|A“, eine rund drei Kilometer lange Skulpturen-Route in und um Asbeck. Auf ihr werden feste Exponate wie der Schandpfahl oder die dicke Linde, aber auch Neuanschaffungen des Heimatvereins wie die acht Meter hohe Skulptur „long double nudes“ gezeigt.

Schnadegang: Rast bei Ewald Hölscher

Wie gewohnt wurde die Raststätte des Schnadegangs mitgeteilt. An diesem 1. Mai führt der Weg die Schnadegänger auf den Hof von Ewald Hölscher im Eissingort. Hölscher war selbst jahrzehntelang Mitglied des Vorstands. Der Erlös des Volksfests soll dem Angelverein zugutekommen, der im neu gestalteten Dorfteich für die Besatzfische sorgen wird.

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung war auch das Ehepaar Hoffmeister gefolgt. Bürgermeister Friedhelm Kleweken nutzte die Gelegenheit, dem Ehepaar für sein zehnjähriges Engagement für das Feuerstättenmuseum zu danken. 2017 sind die Exponate nach Schwerin umgezogen.

Im Rückblick zählte Bernhard Laukötter den 50 anwesenden Mitgliedern einige Highlights auf: Der Jugendaustausch mit der polnischen Partnerstadt Reszel und die Teilnahme Asbecks am ersten Burgen- und Schlössertag zählten dazu. Die Klassiker wie Mai- und Pflaumenfest sowie Lichtermarkt wurden 2017 ergänzt durch die Teilnahme am Legdener Blumenkorso.

Zwei sehr verdiente Vorstandsmitglieder legten ihre Ämter nieder. Mechtild Theissing wird aber weiterhin Führungen anbieten und die Arbeit des Archivs meistern. Zur Verabschiedung von Anneliese Eynck sagte Oberstiftsköchin Monika Kerkhoff: „Seit den 1980er Jahren gab es mit uns die erste Frauenpower im Verein.“ Neu in den Vorstand gewählt wurde Doris Schlattmann, die bereits seit vielen Jahren engagiert bei den Dorffesten mitarbeitet.
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