Aus Alt wird Neu

Asbeck Der erste Schritt ist getan, jetzt jedoch fängt die Arbeit für die vielen freiwilligen Helfer des Löschzugs Asbeck erst an: Sie wollen in drei Monaten ihr neues Feuerwehrgerätehaus in kompletter Eigenleistung errichten.

12.07.2007, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Baupläne, die der Asbecker Architekt Helmut Schiermann - ebenfalls ehrenamtlich - für die Feuerwehr erstellt hat, sollen nun Schritt für Schritt umgesetzt werden. Begonnen haben bereits die Fundamentarbeiten an der Bodenplatte, auf der das zweistöckige Gebäude mit 130 Quadratmetern Grundfläche entstehen soll.

In Kürze kann dann der Rohbau in Angriff genommen werden, damit zumindest der Fuhrpark des Löschzugs - ein Löschfahrzeug und Mannschafts-Transportwagen - möglichst schnell ein neues Dach über dem Kopf haben. Und zwar an gewohnter Stelle, denn das neue Gerätehaus soll exakt da seinen Platz finden, wo das alte Anfang der Woche weichen musste.

Abriss erfolgt

Nachdem das bisherige Gebäude ausgeräumt und noch verwertbare Einrichtung gesichert worden war, fiel es dem Abrissbagger zum Opfer. Damit verschwand ein Haus, das über Jahrzehnte am Margaretendamm das Asbecker Ortsbild geprägt hat.

Ihm eine Träne nachzuweinen braucht jedoch niemand, denn das neue Bauwerk in Massiv- und Ständerbauweise wird sich harmonisch in das Umfeld einfügen. Die Fahrzeughalle im Erdgeschoss wird neben dem Fuhrpark noch eine Umkleide für die Feuerwehrleute beinhalten, im Obergeschoss finden ein Schulungsraum und Sozialräume ihren Platz.

Finanzierungslücke

Bleibt die Frage des Geldes: Gerechnet wird mit reinen Materialkosten in Höhe von 160 000 Euro. Da im Haushalt der Gemeinde aber "lediglich" 140 000 Euro für diesen Zweck bereit stehen, müssen die noch fehlenden 20 000 Euro über Spenden aufgebracht werden.

Die Arbeitsleistung beim Neubau erfolgt ausschließlich durch den Einsatz der Feuerwehr - dass sie auch über entsprechende Fachleute für die verschiedenen Gewerke verfügt, sei im Vorfeld hinreichend abgeklärt worden, zeigt sich Bürgermeister Friedhelm Kleweken zuversichtlich, was die Umsetzung des Projekts angeht. mel

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