An der Brigidenschule soll schon als Übergangslösung ein Pavillon-Kindergarten entstehen. © Markus Gehring
Keine Zeugen

Brigidenschule: Mann spricht angeblich Schüler an – Polizei ermittelt

Ein Vorfall an der Brigidenschule sorgt für Diskussionen: Angeblich hat ein Mann am Montag einen Schüler angesprochen und ihm angeboten, ihn nach Hause zu bringen. Die Polizei mahnt zur Ruhe.

„Das Kind hat das mitgeteilt, es gibt keine Zeugen“, erklärte Polizei-Pressesprecher Frank Rentmeister der Redaktion. Der Vorfall soll sich am Montagnachmittag nach der Musikschule ereignet haben. Demnach fragte der Mann, ob er das Kind nach Hause bringen solle. „Das Kind ist nicht mitgegangen, sondern hat sich entfernt“, hieß es weiter.

Die Polizei habe im Anschluss vor Ort ermittelt – und bittet um Besonnenheit im Umgang mit unbestätigten Berichten.

Die Eltern der Brigidenschule erfuhren durch einen Elternbrief von dem mutmaßlichen Ereignis. „Nach Bekanntwerden des Vorfalls war die Stimmung unter den Eltern sehr emotional“, sagte Paul Abeler, Vorsitzender der Elternpflegschaft. Zum Glück sei nichts weiter passiert. Er mahnt derweil Ruhe an: „Ich fühle mich gut und sicher, meine Kinder mit dem Fahrrad zur Schule fahren zu lassen.“

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