Clemens Ewering markiert 17 neue Wanderwege in Legden und Asbeck

Farbenfrohe Orientierung

LEGDEN Grün, rot, blau, braun, schwarz: Clemens Ewering hat einen rollenden Farbkasten auf dem Gepäckträger festgezurrt. Seit drei Monaten radelt er durch Legden und malt - anfangs nur weiß, inzwischen bunt. Obwohl der Legdener noch nicht fertig ist, steht schon jetzt fest: Seine Bilder werden richtungsweisend sein - zwar nicht in der Kunst, dafür aber in Wald und Flur.

29.05.2009, 16:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Manche Legdener, die immer schon gerne in der Natur unterwegs waren wie der passionierte Fahrradfahrer Clemens Ewering, wissen das. Andere - und dazu gehören auch die zahlreichen Clubtouristen, Tagungsgäste und Ausflügler, de das Dahliendorf regelmäßig besuchen - ahnen es aber nur. Denn einem schmalen Pättken zu folgen, von dem man nicht weiß, wo es endet, ist nicht jedermanns Sache.

Manche Legdener, die immer schon gerne in der Natur unterwegs waren wie der passionierte Fahrradfahrer Clemens Ewering, wissen das. Andere - und dazu gehören auch die zahlreichen Clubtouristen, Tagungsgäste und Ausflügler, de das Dahliendorf regelmäßig besuchen - ahnen es aber nur. Denn einem schmalen Pättken zu folgen, von dem man nicht weiß, wo es endet, ist nicht jedermanns Sache.

Mit Ewerings bunten Symbolen auf Laternen, Weidempfählen und Bäumen ist jetzt nicht nur mehr Farbe ins dunkle Unterholz, in die weiten Bauerschaften und die historischen Ortskerne von Legden und Asbeck gekommen, sondern auch mehr Sicherheit: Wer Raute, Kreis und Dreieck folgt, geht nicht fehl, im Gegenteil: Die 17 neuen Wanderwege, die der ehrenamtliche Routenplaner und -markierer zusammen mit dem Verkehrsverein und den örtlichen Gastronomiebetrieben anbietet, führen zu den schönsten Regionen der Gemeinde.

Über den bunten Punkten ziehen dunkle Wolken auf - mal wieder. Clemens Ewering wirft einen skeptischen Blick nach oben, verschließt den grünen Farbtopf und stellt ihn zurück "In den ersten Wochen hat mir der Wind zu schaffen gemacht, jetzt der Regen." Trotzdem: In zwei Wochen will er alle Markierungen fertig haben. Wie viele das sind? Der Rentner schüttelt lächelnd den Kopf. "Ich habe schon lange aufgehört zu zählen", sagt er, steigt auf sein Wander-Farben-Rad und fährt zur nächsten Markierung an der Bahnschranke.Feierliche Eröffnung Die feierliche Eröffnung des neuen 115 Kilometer langen Wanderwegenetzes wird noch bis Ende- Juni/Anfang Juli auf sich warten lassen. Aber wer den bunten Symbolen auf weißem Grund folgt, geht jetzt schon nicht in die Irre: der längste der 17 Wanderwege ist 13,5 Kilometer lang, der kürzeste 2,5 Kilometer.

Wer zusätzlich zu den Markierungen - eine folgt der anderen jeweils in Sichtweite - Karten haben möchte, muss sich noch etwas gedulden. Sie werden bald sowohl im Verkehrsverein als auch in den Gastronomiebetrieben zu erhalten sein.

Zusätzlich werden Übersichtstafeln mit den einzelnen Roten aufgestellt: am Dorfbrunnen, auf der Hermannshöhe, im Dorf Münsterland, an der Düstermühle, an der Waldkrone, im Asbecker Dorfkern und am Hotel Enseling. sy-

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