Der Bagger bringt den lehmhaltigen Boden in die richtige Position. © Kevin Michaelis
Jugendhaus Pool

Dem Wettergott sei Dank: Frist für Bike Park kann eingehalten werden

Das Zittern für die Verantwortlichen hat ein Ende. Der Bike Park am Jugendzentrum Pool nimmt nach langer Wartezeit Gestalt an. Ein Bagger hat die ersten Rampen und Parcours-Elemente errichtet.

Auf den Wetterbericht schielte Johannes Kuipers, Leiter des Jugendhauses Pool in Legden, zuletzt ganz besonders. Denn weitere Regenfälle hätten bedeutet, dass das Bike-Park-Projekt zu scheitern droht. Nicht mal mehr einen Monat Zeit hatten die Verantwortlichen, um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Wäre die Frist der Abrechnung nicht eingehalten worden, hätte das zur Folge gehabt, dass es die finanzielle Unterstützung von insgesamt 80 Prozent der 20.000 Euro Fördersumme nicht gegeben hätte. Die übrigen 20 Prozent der Gesamtkosten sind für den Verein selbst zu tragen. Doch Aufatmen ist angesagt.

Aktuell ist es kalt, aber für die Arbeiten noch wichtiger: Es ist trocken. So kann das schwere Gerät die besonders lehmhaltige Erde richtig in die vorhergesehenen Positionen bringen.

Der Bagger kämpft sich sein Weg durch das Gelände, um den neuen Bike Park zu errichten.
Der Bagger kämpft sich sein Weg durch das Gelände, um den neuen Bike Park zu errichten. © Kevin Michaelis © Kevin Michaelis

Zwischen Bäumen, kleinen Grünflächen und Lehmhügeln werden die Rohmassen des neuen Bike Parks nun seit Montag, 8. November, in ihre entsprechenden Formen gebracht. Nur unweit des Sportzentrums und des Zucht-, Reit- und Fahrvereins Legden richtet der notwendige Bagger das künftige Freizeiterlebnis für die Kinder und Jugendlichen her.

Die Fläche des brandneuen Bike Parks misst in etwa 2500 Quadratmeter. Wo früher noch eine ehemalige Liegewiese vorhanden war, zieren dann künftig Pumptrack, Dirtlines, Haarnadelkurven und Starthügel den hinteren Teil des Geländes am Jugendhaus Pool.

Von der Startrampe aus geht es für die Kinder und Jugendlichen mit ihren Bikes künftig über verschiedene Parcours-Elemente.
Von der Startrampe aus geht es für die Kinder und Jugendlichen mit ihren Bikes künftig über verschiedene Parcours-Elemente. © Kevin Michaelis © Kevin Michaelis

Gut für die Arbeiten: Die zuständigen Experten der Firma Turbomatik sind erfahren. So entstanden durch diese bereits in der Vergangenheit Anlagen in Heek und Ahaus. Darüber hinaus zeichneten die Experten unter anderem in knapp 100 weiteren Projekten verantwortlich.

Nutzung und Instandhaltung in gleichermaßen

„Wenn alles glatt läuft, dann könnte der Park schon diese Woche fertig sein“, sagt Johannes Kuiper. Im Frühjahr 2022 sollen dann auch die ersten Kinder und Jugendlichen den Parcours mit ihren Bikes nutzen dürfen – vorausgesetzt, der lehmhaltige Boden hat sich bis dahin verfestigt und das Wetter spielt mit.

Sobald der Bike Park dann offiziell freigegeben ist, wird er während der Öffnungszeiten des Jugendhauses für alle Interessierten frei und kostenlos zugänglich sein. Wenn es nach Johannes Kuiper geht, dann sei es in Zukunft wünschenswert, dass sich die Kinder und Jugendlichen neben der Nutzung des Parcours auch bei der Instandhaltung der Anlage beteiligen.

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