Hilfsaktion fürs Ahrtal

Die Füße brennen: Berthold Kortbus ist schon 32 Kilometer gelaufen

Die erste Etappe ist geschafft: Berthold Kortbus, der sich am Sonntagmorgen zu Fuß auf den Weg ins Ahrtal gemacht hat, ist Sonntagabend in Reken angekommen und schon wieder unterwegs.
Start an der Bäckerei: Am Sonntagmorgen machte sich Berthold Kortbus (l.) auf den Weg ins Ahrtal. © Privat

32 Kilometer liegen hinter ihm, als Berthold Kortbus sein erstes Ziel, Reken, erreicht. Völlig durchnässt. Wie berichtet war der Legdener am Sonntagmorgen von der Bäckerei Ebbing aus gestartet. Mit Rucksack, Isomatte und Schlafsack. Mit der ungewöhnlichen Aktion will er, nachdem er selbst schon mehrere Male als Helfer im Hochwassergebiet an der Ahr im Einsatz war, auf die nach wie vor prekäre Lage der Menschen dort aufmerksam machen.

Berthold Kortbus: „Viele glauben einfach, da sei jetzt alles wieder im Lot.“ Dass das einfach so nicht stimmt, möchte der Legdener zeigen und Geld für die Menschen in Dernau sammeln. Ein kleiner Weinort, in dem er mitgeholfen hat, die Unwetter-Schäden zu mildern.

Aufmerksamkeit bekam er nicht nur unterwegs in Legden, wo er auch bekannt ist, sondern auch weitere Spenden, wie etwa am Hotel Hermannshöhe.

In einem Hotel in Reken konnte er sich dann von den Strapazen des ersten Tages erholen und sich auf die nächste Etappe vorbereiten. Seine Bilanz? „Meine Füße brennen und eine Blase habe ich, glaube ich auch, aber es sind ja jetzt nur noch 207 Kilometer.“

Tagesetappe geschafft: In Reken hatte Berthold Kortbus 32 Kilometer hinter sich gebracht.
Tagesetappe geschafft: In Reken hatte Berthold Kortbus 32 Kilometer hinter sich gebracht. © privat © privat

Und schon steht die zweite Etappe im Fokus.