Die Gemeinde Legden setzt bei der Kontaktverfolgung auf die Luca-App

Kontaktverfolgung

Die Gemeinde Legden nutzt die Luca-App bereits intern und für Besucher des Rathauses und des Bürgerservices. Jetzt kann die App auch für Rats- und Ausschusssitzungen genutzt werden.

Legden

, 12.05.2021, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Gemeinde Legden setzt jetzt auch die Luca-App zur Kontaktverfolgung ein.

Die Gemeinde Legden setzt jetzt auch die Luca-App zur Kontaktverfolgung ein. © Markus Gehring

In vielen Kreisen und Kommunen wird die Luca-App bereits genutzt. In der Gemeinde Legden kommt die Luca-App bereits seit ein paar Wochen intern in der Verwaltung und bei Besuchern des Rathauses und des Bürgerservices zum Einsatz. Auch für Rats- und Ausschusssitzungen soll die App zur Kontaktverfolgung jetzt genutzt werden.

Jetzt lesen

Das System der Luca-App wurde als elektronischer Helfer gegen die Ausbreitung des Coronavirus entwickelt und überzeugt durch seine unkomplizierte Bedienung und die schnelle und datenschutzkonforme Kontaktnachverfolgung.

Die App kann überall dort genutzt werden, wo Menschen zusammenkommen. Über einen eigenen QR-Code besteht die Möglichkeit, Besuche im Rathaus, im Bürgerservice oder anderen Räumen – wie Sitzungsräumen – zu dokumentieren. Das Betreten eines Raumes wird durch das Scannen des QR-Codes registriert, beim Verlassen läuft es automatisch.

Auch intern nutzen Mitarbeiter der Verwaltung das System, beispielsweise wenn sie Konferenz- oder Besprechungsräume betreten. „Das bieten wir schon seit zwei, drei Wochen an“, so der Leiter des Ordnungsamtes Hans Wittmund. Dasselbe Prinzip gilt für Besucher des Rathauses oder des Bürgerservices.

Bei Infektionsfall wird das Gesundheitsamt informiert

Kommt es zu einer Infektion mit dem Coronavirus, werden die Daten ausgelesen, für eine Nachverfolgung entschlüsselt und direkt dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde versteht sich als Wegbereiter für die Nutzung der Luca-App in Betrieben und Lokalen als ein mögliches Instrument der Kontaktnachverfolgung. Deshalb soll die App jetzt auch in Rats- und Ausschusssitzungen zum Einsatz kommen.

Jetzt lesen

Am Montag, 17. Mai, können sich dort alle Ratsmitglieder und Besucher des öffentlichen Sitzungsteils zum ersten Mal damit registrieren. „Wir wollen so viele Kontakte wie möglich nachvollziehen können“, sagt Hans Wittmund im Gespräch mit der Redaktion. Auf die Zettellisten könne dann verzichtet werden, sofern alle sich die App herunterladen. Die Luca-App ist kostenlos und kann auf beiden gängigen Smartphone-Betriebssystemen (Android und iPhone) genutzt werden.

Lesen Sie jetzt