Eindrucksvolles Entree für den Industriepark

Firma Stapelbroek umgesiedelt

Jürgen Stapelbroek ist der erste, der im Industriepark A 31 gebaut hat. Nach zehnmonatiger Bauzeit wurden erst die vier Hallen bezogen. Inzwischen haben sich auch die Büros im Verwaltungsgebäude gefüllt. Mit Laden- und Objektbau ist Stapelbroek europaweit unterwegs.

LEGDEN

, 16.05.2017, 18:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Eindrucksvolles Entree für den Industriepark

Jürgen Stapelbroek vor seinem neuen Verwaltungsgebäude im Industriepark A 31.

Draußen am Zaun wird die letzte Lücke geschlossen, Sägestaub dringt aus einer offenen Tür, auch drinnen sind die Handwerker noch an vielen Stellen im Verwaltungsgebäude unterwegs. Aber das alles sind Kleinigkeiten: In den vier großen Hallen, in den Büros läuft der Betrieb bereits reibungslos.

Jürgen Stapelbroek führt sehr zufrieden durch seinen neuen Unternehmenssitz. Als erster hat er im Industriepark A 31 gebaut. Während rundherum noch die Erschließung läuft, nur Erdhaufen da sind, wo weitere Industrieunternehmen bauen werden, bietet sein Unternehmen für Objekt- und Ladenbau ein eindrucksvolles Entree für den Industriepark – vor allem für alle Autofahrer, die von der A 31 kommen.

Angesichts der großen Hallen ist es kaum zu glauben: „Wir haben nicht viel mehr Platz als vorher“, sagt Jürgen Stapelbroek. Dafür aber an einem Ort und genau auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt. Und das ist ein unschätzbarer Vorteil. In den vergangenen Jahren musste Stapelbroek zu den Hallen am alten Standort Zur Dinkel bereits Fremdhallen dazumieten. Im Industriepark hat er 12 500 qm Nutzfläche.

Maschinenintelligenz

Jetzt kann er von Halle zu Halle gehen, vom Flur im angrenzenden Bürotrakt hat er alles im Blick. In einer Halle sind nur wenige Menschen zu sehen. Hier herrscht Maschinenintelligenz. „Wir wollen individuell arbeiten, dass aber seriell“, erläutert Stapelbroek. Gerade werden Bretter herangeholt, in kurze Teile gesägt, mit einem Barcode versehen und weiter transportiert zur Bearbeitung der Kanten – alles automatisch.

In einer anderen Halle ist Handarbeit gefragt. Hier werden beispielsweise Regale zusammengesetzt. Etliche Meter weiter lagern Tischgestelle aus Metall und andere Dinge, die angeliefert wurden und die demnächst mitsamt weiteren Einrichtungsgegenständen zu einem Objekt der Firma Gerry Weber gehen. Nicht alles, was von hier aus ausgeliefert wird, entsteht auch hier, sondern wird teilweise auch zwischengelagert. „Warehousing“ nennt Stapelbroek als Stichwort.

Von seinen Anfängen und damit einer üblichen Schreinerei ist Jürgen Stapelbroek weit entfernt. Mehr als 100 Mitarbeiter zählt das Unternehmen, das europaweit unterwegs ist. Häufig tritt es als Generalunternehmer auf und ist damit zuständig von der Projektierung bis zur Schlüsselübergabe. „Deshalb sind auch die Büroflächen verhältnismäßig groß.“ Drei Schwerpunkte nennt der Legdener Unternehmer: „Hotels, Retail, also Einzelhandel, und Objektbau“. Dazu zählt als Beispiel die Einrichtung von Büros im Berliner Sony-Center.

Zehn Monate Bauzeit

Der Neubau und der Umzug – für Stapelbroek war es die beste Möglichkeit. „Wir werden hier langfristig besser aufgestellt sein“, sagt er. Weiteres Wachsen ist vorprogrammiert. Ganz davon abgesehen – auch für Mitarbeiter wird das Unternehmen attraktiver.

Im April 2015 begann die Planung, im Mai 2016 war der erste Spatenstich. Der Zeitplan war ehrgeizig mit nur zehn Monaten Bauzeit. Er wurde eingehalten. Und das, obwohl sich draußen die Erschließung des Industrieparks länger hinzog als geplant. „Es gab viele Reibungspunkte“, sagt Stapelbroek, lobt aber ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Kreis, der Gemeinde Legden, speziell Bürgermeister Friedhelm Kleweken, und dem Architektenbüro Weitkamp und Partner mit Tobias Fleuth.

Ab Januar wurden die Hallen bezogen, ab April folgte die Verwaltung. Nur sein eigenes Büro kann Jürgen Stapelbroek nicht vorzeigen. Er lacht. „Das ist noch nicht fertig.“

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