Entspannung im Grünen rund um die Legdener Egelborg

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Laura Schulz-Gahmen ist ganz neu in der Redaktion der Münsterland Zeitung. Auf ihrer Suche nach idealen Orten zum Entspannen ist sie auf das Wasserschloss Haus Egelborg gestoßen. Ein Ort, an dem sie gerne zurückkehren wird.

Legden

, 12.11.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

So richtig viel kenne ich noch nicht in Ahaus und Umgebung. Auch, wenn ich in Legden schon ein wenig rumgekommen bin, ich kenne mich noch nicht wirklich aus. Umso hilfreicher ist es, wenn man von den lieben Kollegen hilfreiche Tipps bekommt – zum Entspannen beispielsweise.

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Im Alltagsstress wird es schnell hektisch. Da ich ein Mensch bin, der viel Ruhe braucht, zieht es mich daher oft in den Wald. Und ein Stück Wald gibt es in Legden an der Egelborg. Also nichts wie hin, spazieren gehen, entspannen, frische Luft tanken und Gedanken ordnen. Gibt es etwas Schöneres? Für mich nicht.

Duft des Waldes

Ich parke den Wagen direkt am Wald auf dem kleinen Parkplatz zur langen Einfahrt des Geländes Wasserschloss Haus Egelborg. Ich öffne die Autotür und sofort umgibt mich der Duft des Waldes – Moos, Blätter, Erde, Torf. Ich nehme sofort ein paar tiefe Atemzüge und komme automatisch runter.

Langsam bewege ich mich in Richtung Egelborg. Immer wieder wandert mein Blick rechts und links des Weges: Eicheln, Bucheckern und Pilze entdecke ich zwischen Moos und Blättern. Ich wünschte ich könnte die vielen Vogelstimmen voneinander unterscheiden, die sich fast übergangslos abwechseln. Dazu das Geraschel der Blätter, Äste knacken und immer wieder huscht etwas durch das Gebüsch neben dem Weg.

Enten und Blesshühner

An Wasserschloss Haus Egelborg angekommen bleibe ich stehen, schaue in den Wassergraben, der sich rund um das Schloss zieht, und beobachte Enten und Blesshühner beim Tauchen. Dann betrete ich das Gelände und gehe in Richtung Verwaltung – die Tür ist abgeschlossen.

Mein Blick wandert auf die gegenüberliegende Seite, ich sehe das Schloss, den Torbogen und bleibe eine Zeit lang stehen. Dann gehe ich weiter, wieder in Richtung Wald. Dort entdecke ich Kürbisse, die an die Steinwand gelegt wurden, daneben ein kleines Sparschwein. Was für eine nette Idee, denke ich. Ich habe aber schon einige Kürbisse Zuhause und gehe weiter.

Nicht der letzte Besuch gewesen

Auf dem Rundgang um das Schloss begegnen mir zwei Herren, Legdener versteht sich. Wir unterhalten uns nett und sie erzählen mir vieles über Legden, das ich noch nicht wusste – ist ja auch nicht schwer, denn viel weiß ich noch nicht.

Ich gehe weiter und treffe Pilzsammler, ihre Ausbeute in diesem Jahr sei mager. Sie suchen trotzdem weiter und genießen die frische Luft – so wie ich.

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Ich komme an das wunderschöne und versteckte Häuschen, in dem „die einstige Prinzessin wohnte“, so haben mir die zwei netten Herren von vorhin erzählt.

Nach gut einer Stunde und vielen tiefen Atemzügen mit frischer Waldluft komme ich wieder am Auto an, ich halte noch einmal inne und steige ein. Ich komme wieder.

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