Erweiterung der Offenen Ganztagsschule steht in den Startlöchern

Brigidenschule

Lange wurde in der Politik hin- und her diskutiert, wie nur gebaut werden soll: massiv oder mit Modulen? Massiv soll es werden, entschied letztlich die Mehrheit der Ratsmitglieder. Und nun ist es endlich soweit: Der Baukran steht an der Brigidenschule und es kann losgehen.

LEGDEN

von Von Jessica Beck

, 08.11.2013, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Kran steht bereits auf dem Pausenhof der Brigidenschule. Bald beginnt die Erweiterung der OGS.

Der Kran steht bereits auf dem Pausenhof der Brigidenschule. Bald beginnt die Erweiterung der OGS.

Insgesamt werden drei neue Gruppenräume, aber auch neue Möglichkeiten für die Lehrer errichtet. Hinzu kommt ein Bewegungsraum, ein Werkraum und Toiletten. Auch eine Dusche soll es geben. Diese ist den Lehrern im Offenen Ganztag besonders wichtig. Außerdem wird der Garderobenbereich erweitert. „Der neue Teil soll später an den vorhandenen Schulraum angedockt werden, damit die Schüler trockenen Fußes in die anderen Bereich kommen“, sagt Kleweken. Geplant ist, dass der Neubau im Sommer fertig ist. „Danach zieht die Schulverwaltung kurzzeitig um“, berichtet der Bürgermeister. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Erweiterung zum kommenden Schuljahr 2014/2015 fertig sein. Bei den Transporten der Baufirma über den Hof wird Rücksicht auf den Schulbetrieb genommen. Damit nichts passiert ist der Bereich, in dem die Arbeiten stattfinden, großzügig abgetrennt worden. Allerdings wird den ganzen Tag gearbeitet, damit der Zeitplan eingehalten werden kann. 1,2 Millionen Euro investiert die Gemeinde Legden in den Ausbau. „Das ist auf zwei Haushaltsjahre verteilt“, sagt Kleweken. Letztlich sei die Massivbauweise auch nicht teurer gewesen als die gehobene Art der Container.

„Wir haben uns auch für Massivbauweise entschieden, weil das langfristig ausgelegt und nicht befristet ist.“ Das Angebot der OGS wird zunehmend in Anspruch genommen. „Das Betreuungsangebot findet Anklang, damit Familie mit Beruf vereinbar wird. Und das wollen wir auch unterstützen“, erklärt Kleweken.

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