Feuerwehr wieder auf dem neuesten Stand

Neue Fahrzeuge eingeweiht

Flotte Märsche klangen aus dem Inneren des Feuerwehrgerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr in Legden. Auch dieses musikalische Lockmittel, gespielt vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr, zeigte neben dem tollen Wetter seine magnetische Wirkung auf die Besucher. Der Tag der offenen Tür bot für alle Altersgruppen etwas.

LEGDEN

21.05.2017, 16:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Feuerwehr wieder auf dem neuesten Stand

Bei der Schlüsselübergabe (v. l.): Heike Wermer (Landtagsabgeordnete CDU), Klaus Uppenkamp (Leiter der Feuerwehr), Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Christoph Blanke (stellvertretender Leiter) Christoph Boier und Lukas Hellkuhl (Gerätewarte), Stephan Hüntemann (Löschzugführer) und Holger Stegemann (Stellvertreter)

Im Zentrum standen die Segnung und Übergabe von zwei Fahrzeugen an den Löschzug in Legden. „Der Mannschaftstransporter hat schon seit Mitte 2015 hier am Standort seinen Platz gefunden. Mit seiner Ersatzbeschaffung haben wir ein 24 Jahre altes Fahrzeug ersetzt“, erläuterte der Leiter der Feuerwehr, Klaus Uppenkamp.

Der Mannschaftstransporter war beim Ankauf zwei Jahre alt. Er stammte aus Bundeswehrbeständen. Er wurde ins Feuerwehrrot umgespritzt, mit Funktechnik und einer Sondersignalanlage modern ausgestattet. Das zweite Fahrzeug ist das Löschgruppenfahrzeug LF20 KatS, das den Vorgänger LF 16 TS nach 33-jähriger Nutzungszeit ersetzt. Im Herbst 2016 war das neue Löschfahrzeug endlich nach zwölfmonatiger Bau- und Lieferzeit in Legden angekommen.

Botschaft für Düsseldorf

Auch Heike Wermer, frisch gewählte Landtagsabgeordnete der CDU, zeigte an diesem Tag ausgeprägtes Interesse an der Arbeit und der fachgerechten Ausstattung der Feuerwehr in Legden. „Mit dem Löschfahrzeug haben Sie ein Fahrzeug der Zukunft“, sagte Wermer. Eine Botschaft gab Bürgermeister Friedhelm Kleweken der jungen Politikerin mit auf den Weg nach Düsseldorf, denn dort würden auch wichtige Entscheidungen für die Feuerwehren im Land gefällt. Mit Freuden übergab Kleweken schließlich die Fahrzeugschlüssel an Klaus Uppenkamp.

Viel mehr als viele Worte interessierten die zahlreichen Besucher das Innenleben des Löschfahrzeugs. „Das ist ein Fahrzeug für Wegstrecken bis zu 480 Meter, denn so lange kann der Löschschlauch vom fahrenden Fahrzeug gelegt werden. Das ist wichtig in Bauerschaften, weil dort die Wege vom Hydranten bis zum Zielobjekt besonders weit sein können“, informierte Christoph Blanke, stellvertretender Wehrleiter. Außerdem sei die Feuerwehr Legden mit diesem Fahrzeug bestens ausgestattet, da es im Katastrophenschutz und bei Hochwasser eingesetzt werden kann.

Angebote für Kinder

Für die zahlreichen Kinder unter den Besuchern sprengten diese sachlichen Erklärungen die Vorstellungskraft. Sie wollten lieber einmal hinter dem Lenkrad des Löschfahrzeugs sitzen. Linus (5) fand das zwar spannend, aber Feuerwehrmann wie sein Vater wollte er doch nicht werden. Dagegen verkündete Marvin (5) laut und eindeutig: „Ich möchte Feuerwehrmann werden“, Zusammen mit seiner Schwester Milena (3) hatte er vorher auf dem Fahrersitz Platz genommen. Milena war allerdings noch unentschieden, was sie nach dem Erlebnistag bei der Feuerwehr machen möchte: „Ich möchte zur Polizei und zur Feuerwehr.“

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