Gerätehaus wächst nach Asbecker Schützenfest weiter

25.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Asbeck "Nach dem Schützenfest geht es nur noch aufwärts", lacht der junge Mann neben dem großen Sandhaufen und weist auf die Baustelle dahinter: Die weiße Kellersohle zeichnet sich von dem braunen Boden ab - der Grundstock für das neue Feuerwehrgerätehaus.

Die Asbecker Feuerwehr hält was sie verspricht, nicht nur, wenn es ums Retten, Löschen und Bergen geht, sondern auch beim Hausbau. Als die Männer und Frauen in Blau dem Rat ankündigten, sie würden die Bauarbeiten in Eigenhilfe realisieren, wenn die Gemeinde nur die Mittel für den Neubau zur Verfügung stelle - und nicht, wie ebenfalls überlegt, für einen Anbau -, war der eine oder andere Politiker skeptisch, ob sich die Feuerwehr da nicht zu viel vorgenommen hatte.

Gestern Grundstein

Der zügige Baufortschritt in den letzten zwei Wochen seit dem Abriss beweist das Gegenteil - und das, obwohl die Gründung sogar etwas tiefer erfolgen musste als ursprünglich geplant. Der Grund: Das Grundstück des Feuerwehrgerätehauses - das neue Gebäude wird an der Stelle des Vorgängerbaus errichtet - befindet sich im ehemaligen Bachlauf des längst umgeleiteten Asbecker Mühlenbachs.

Trotz allen Engagements: Ab heute ruhen für die nächsten Tage die Arbeiten. Es gibt Wichtigeres zu tun im Stiftsdorf: nämlich feiern. Im Mittelpunkt steht dabei zwar nicht die Feuerwehr, sondern der Schützenverein, der seinen neuen König sucht. Doch die Asbecker ziehen immer an einem Strang - egal, ob sie eine grüne oder blaue Uniform tragen und egal, ob gefeiert oder gearbeitet wird.

Henry und Steven stört diese Unterbrechung an der Baustelle nicht. So bleibe ihnen der große Sandhaufen noch etwas länger erhalten, auf dem die beiden Grundschüler so gerne spielen. sy-

Bericht über die Grundsteinlegung folgt

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