Geschichte der Industriemalerei beleuchten

04.07.2007, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Asbeck Dr. Reinhold Hülsewiesche Mensch und Technik malerisch darzustellen, ist ein eher unbearbeitetes Feld in der Kunst, aber mittlerweile von hohem historischem Stellenwert. In Anlehnung an die Sonderausstellung «Dialog - Industrie - Architektur - Kultur» im Dormitorium in Asbeck hält dort am morgigen Freitag, 6. Juli, um 19 Uhr einen Vortrag zum Thema.

Seine Ausführungen zur Geschichte der Industriemalerei seien «ein entspannter und mit Bildern illustrierter Spaziergang von der Vor- und Frühgeschichte der Industriemalerei bis in die Gegenwart», beschreibt Hülsewiesche selbst seinen Vortrag. Er endet mit Anmerkungen zu den gegenwärtig im Dormitorium ausgestellten Beispielen der Industriemalerei von Dieter Götze. Götze zeigt in seinen Arbeiten, wie aus Stillstand und Verfall durch künstlerische Darstellung Hoffnung für die humane Gestaltung der Zukunft erwachsen kann. Von Referent Hülsewiesche werden gängige Einstellungen der etablierten Kunstwissenschaft in Frage gestellt und es wird ein Plädoyer für die wichtigste Rolle der Industrie in der Kunst entwickelt, der Eintritt zum Vortrag ist kostenlos.

Dr. Reinhold Hülsewiesche aus Höpingen beschäftigt sich seit Jahren aus philosophischer Sicht mit der Kunst.

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