Die Vereinsmitglieder suchen nach einer passenden Fläche für die Hundewiese. © Nils Dietrich
Hunde

Hundewiese: Der Verein ist gegründet, aber das Wichtigste fehlt noch

Das Projekt Hundewiese in Legden nimmt allmählich konkrete Züge an: Die Aktivisten haben bereits einen Verein gegründet. Nun fehlt nur noch das passende Grundstück für ihre Vierbeiner.

Die Hundefreunde aus Legden und Asbeck sind in diesen Tagen sehr umtriebig. Sie wünschen sich eine Hundewiese, auf der sie ihren Vierbeinern Auslauf und Platz zum Spielen bieten können.

Einzig: Die richtige Fläche haben sie noch nicht gefunden. „Die Suche läuft auf Hochtouren, aber wir finden nichts Passendes“, sagt Nadine Terhörst, die Erste Vorsitzende des Vereins.

Zusammen mit der Gemeinde haben sie schon unterschiedliche Flächen unter die Lupe genommen, nur die richtige war noch nicht dabei. Ein Interessent ist kürzlich erst abgesprungen. Häufig scheitere es an den Besitzverhältnissen, klagen die Aktivisten.

Schwierige Suche nach dem passenden Grundstück

„Das Grundstück sollte eingezäunt sein, schön wäre eine einfache Grünfläche mit Parkmöglichkeiten“, skizziert Annette Langenhorst aus dem Vereinsvorstand die Anforderungen. Mindestens 1500 Quadratmeter sollte das Grundstück umfassen, es könnten aber auch 4000 Quadratmeter sein.

Was sich nach einem überschaubaren Anforderungsprofil anhört, ist in der Praxis nicht so einfach umzusetzen – diese Erfahrung mussten die Vereinsmitglieder in den letzten Wochen und Monaten machen. Dabei hat die Gemeinde Unterstützung für das Projekt in Aussicht gestellt. Sie würde das Grundstück pachten und dem Verein dann zur Nutzung zur Verfügung stellen. Nur die passende Fläche hat sie selbst nicht in ihrem Besitz.

Verein ist bereits gegründet

Um ihr Vorhaben weiter voranzubringen, haben die Hundefreunde bereits im Juni eigens einen Verein gegründet. Das, hieß es seinerzeit von der Gemeinde, sei die Grundvoraussetzung, um das Projekt angehen zu können. Und dieses Mal wollen die Hundefreunde nicht locker lassen. Vor über zehn Jahren war ein ähnliches Ansinnen im Sande verlaufen.

Wer über eine passende Fläche verfügt, kann sich per E-Mail bei Nadine Terhorst melden: praxis-groth@gmx.de

„Ich denke, wir zahlen alle genug Steuern für die Hunde“, gibt sich Nadine Terhörst kämpferisch. Und den Bedarf für eine Hundewiese sieht die Vorsitzende gegeben: In 650 bis 700 Legdener Haushalten, sagt sie, lebe ein Hund. Der Verein habe bereits rund 70 Unterstützer.

Die Nachfrage ist da

Viele der Hundehalter, so die Aktivisten, wünschten sich eine Möglichkeit, ihre Vierbeiner ohne Leine frei laufen lassen zu können. Das sei in Legden und Asbeck so gut wie unmöglich: „Dafür muss man weit raus“, sagt Annette Langenhorst aus dem Vereinsvorstand.

Vorteile habe eine solche Hundewiese nicht nur für die Tiere, deren Sozialverhalten gestärkt werde, sondern auch für die Menschen, da ein solcher Freilauf auch zum Treffpunkt verschiedener Generationen werde.

Die Legdener Hundefreunde schauen neidisch nach Borken, wo ein ähnliches Projekt bereits umgesetzt wurde: „Das ist einfach klasse zu sehen, wie die Hunde da spielen“, berichtet Nadine Terhörst.

In Borken allerdings stand auch die richtige Fläche zur Verfügung. Wer ein passendes Grundstück kennt oder besitzt, möge sich bei den Aktivisten melden.

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