Jens Spahn: „Es geht uns verdammt gut“

Neujahrsempfang in Legden

Viele Herausforderungen warten im noch jungen Jahr. Demografischer Wandel, Integration von Flüchtlingen oder Digitalisierung sind Themen, die in der deutschen Bundespolitik genauso wie in Legden wichtig sind. Eines vor allem aber machte Jens Spahn beim Neujahrsempfang in Legden deutlich: "Es geht uns gerade verdammt gut."

Legden

, 15.01.2017, 16:46 Uhr / Lesedauer: 2 min
Jens Spahn: „Es geht uns verdammt gut“

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner beim Neujahrsempfang.

Dass der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium die Rede hielt, hatte viele Gäste am Sonntagmorgen ins Haus Weßling am Busshook gezogen. Traditionell laden die Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila) und die Gemeinde Legden am dritten Sonntag im Januar zum Jahresauftakt ein. Rund 100 Vertreter von Vereinen, Parteien, Gemeinde und anderen Institutionen verfolgten die frei gehaltene Rede des CDU-Politikers, den viele, so Bürgermeister Friedhelm Kleweken, schon als künftigen Bundeskanzler handeln. Da hat Spahn dann doch erst mal lächelnd den Kopf geschüttelt.

 

 

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Neujahrsempfang im Haus Weßling

Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der Festredner beim Neujahrsempfang in Legden. Bürgermeister Friedhelm Kleweken und Josef Scharlau, Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck, konnten am Sonntagvormittag im Haus Weßling rund 100 Gäste begrüßen.
15.01.2017
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Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner beim Neujahrsempfang.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Bläserklänge von Mitgliedern des Musikzugs begleiteten den Neujahrsempfang. © Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Bläserklänge von Mitgliedern des Musikzugs begleiteten den Neujahrsempfang.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
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Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Vertreter von Vereinen, Parteien, Kirche, Gemeindeverwaltung und öffentlichen Institutionen trafen sich zum Neujahrsempfang im Haus Weßling zum zwanglosen Gedankenaustausch. Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, war der prominente Redner.© Foto: Ronny von Wangenheim
Schlagworte Legden

Lebenserwartung steigt

Fast 44 Millionen Erwerbstätige, 40000 neue Jobs in einem Jahr, die meisten davon unbefristet, ein Bundeshaushalt mit Überschuss - vieles laufe so richtig gut, sagte Spahn. Und die Lebenserwartung der Deutschen steige jeden Tag um sechs Stunden. "Immer wenn Sie ins Bett gehen, können sie sechs Stunden hinten dran hängen."

Demografischer Wandel

Damit es uns in Zukunft genauso gut gehe wie heute, müsse man Antworten auf den demografischen Wandel finden, nannte Spahn eines der Handlungsfelder. Dazu zählt für ihn die Flexi-Rente genauso wie die Integration von Flüchtlingen. 1964, dem bundesweit geburtenstärksten Jahrgang, wurden 1,4 Millionen Menschen geboren. Wenn sie in Rente gehen, so Spahn, kommen gerade mal 700000 Jugendliche aus den Schulen.

Viel zu tun gibt es für den Politiker in der Bildung. Die Hirnforschung zeige, dass gerade die jungen Kinder schnell lernen: "Warum investieren wir nicht viel mehr in die Grundschulen als in die zehnten Klassen?"

Digitalisierung ist wichtiges Thema

Nicht verschlafen dürfe man die Digitalisierung. Ein Brötchen, so nannte er ein Beispiel, könne man nicht digitalisieren, wohl aber, wie es zum Kunden kommt. "Dass das Brötchen mit der Drohne zum Kunden geliefert wird, das werden wir noch erleben," sagte Spahn und erntete dafür ein paar ungläubige Lacher. Es sei wichtig, diese Entwicklung nicht zu verpassen und die Wertschöpfung vor Ort zu halten. Die App für den Brötchen-Transport, um beim Beispiel zu bleiben, schreibe am besten die Bäckerinnung selbst.

Optimistischer Bürgermeister

Optimistisch zeigten sich auch Josef Scharlau und Friedhelm Kleweken, die als Vorsitzender der Wila und als Bürgermeister die Gäste begrüßten. Kleweken eröffnete seinen Rück- und Ausblick mit einer Schilderung der Situation der Flüchtlinge. 150 sind zurzeit in Legden, es werden noch mehr kommen. Wegen der jetzt geltenden Residenzpflicht werden sie aber länger bleiben. "Da müssen wir uns noch intensiver kümmern", so Kleweken. Sein Dank galt hier den vielen Integrationslotsen, aber auch den Lehrern und Erziehern, die sich in Schulen und Kindergärten sich um die ausländischen Kinder kümmern. Seine Bitte richtete sich an Unternehmer: "Wir müssen diese Menschen jetzt in den Arbeitsprozess bringen."

Neues Baugebiet

Investitionen in Baugebiete - "wir sind die ersten weit und breit, die erst einen Kindergarten bauen und danach ein neues Baugebiet" -, Breitbandausbau, Bauarbeiten auf der B 474 und "925 Jahre Legden und Asbeck" sprach er als weitere wichtige Themen für Dahlien- und Stiftsdorf an. Als positiv wertete er das kontinuierliche Wachstum Legdens. Aber - und da knüpfte er an die Rede von Jens Spahn an - der demografische Wandel mache sich auch in Legden bemerkbar. 96 Kinder wurden 2016 geboren. Mehr als 90 Menschen sind aber auch über 90 Jahre alt. Kleweken betonte: ",Älter werden im Zukunftsdorf' ist weiter ein wichtiges Projekt, auch wenn es viele nicht mehr hören wollen".

 

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