Kinder sind begeistert von neuen Spielgeräten am Jugendhaus „Pool“

rnJugendhaus „Pool“

Seit Ende Juli sind die neuen Spielgeräte am Jugendhaus „Pool“ in Legden in Betrieb. Zwei davon gefallen den Kindern besonders gut. Ein Ortstermin.

von Madlen Gerick

Legden

, 21.08.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vier Kinder stürmen zu der Kontaktschaukel auf der Wiese am Jugendhaus „Pool“ in Legden. Schnell setzen sie sich, bewegen die Beine auf und ab, und schaukeln sich immer höher in die Luft. Dabei können sie gegenseitig in ihre lachenden Gesichter schauen. Und, was wohl sehr zu dem Spaß beiträgt, „man kann da mit den Füßen aneinander knallen“, freut sich Ghassan (10).

Die Kontaktschaukel ist nur eines der neuen Spielgeräte am Jugendhaus, die seit Ende Juli in Betrieb sind. Ebenfalls neu sind eine Doppelseilbahn, ein Basketballkorb und ein Dreier-Reck.

Eine Hängematte zum Chillen

Zwischen Beachvolleyballfeld und Basketballplatz wurde eine Hängematte installiert. „Das ist der Logenplatz. Hier können sich die Kinder ausruhen, aber trotzdem alles sehen, was auf den Spielfeldern passiert“, sagt Jugendhausleiter Johannes Kuiper, während er auf der Hängematte sitzt. „Also eigentlich ist die perfekt für den Jugendhausleiter“, scherzt Geschäftsführer Dieter Berkemeier.

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Hauptsache ist aber, dass die neuen Spielgeräte bei den Kindern gut ankommen - und das tun sie! Absolutes Highlight ist die Doppelseilbahn. Für diese wurde eigens ein Hügel aufgeschüttet und mit Rollrasen bedeckt.

Wettbewerb auf der Doppelseilbahn

Besonders dem zehnjährigen Nico gefällt die Seilbahn. „Die ist viel schneller, als die anderen Spielgeräte. Und ich kenne sogar ein paar Tricks wie man noch schneller wird“, sagt er und lächelt verschmitzt. Gesagt, getan. Zusammen mit dem zwölfjährigen Ahmed rast er um die Wette nach unten.

Finanziert wurden die Spielgeräte zu 80 Prozent mit einer Summe von rund 15.200 Euro aus dem Regionalbudget 2020 für Kleinprojekte der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden. Der Eigenanteil, der teilweise aus Spenden finanziert wurde, beläuft sich auf etwa 3800 Euro.

Geschäftsführer Dieter Berkemeier, Jugendhausleiter Johannes Kuiper, und Rieke Fränkert, Erzieherin im Anerkennungsjahr, am brandneuen Dreier-Reck. Das Team ist froh, dass es den Kindern mit den Geräten viel Spiel und Spaß bieten kann.

Geschäftsführer Dieter Berkemeier, Jugendhausleiter Johannes Kuiper, und Rieke Fränkert, Erzieherin im Anerkennungsjahr, am brandneuen Dreier-Reck. Das Team ist froh, dass es den Kindern mit den Geräten viel Spiel und Spaß bieten kann. © Gerick

Nächstes Projekt: Digitale Ausstattung

Da Johannes Kuiper und Dieter Berkemeier den Kindern viel bieten wollen, freuen sie sich immer über Zuschüsse. Als nächstes soll die Aufbesserung der digitalen Austattung im Jugendhaus in Angriff genommen werden.

„Es reicht heute nicht mehr nur eine Playstation mit Fifa zu haben, sondern man braucht auch moderne Tablets und eine gute Kamera zum Beispiel für Video-Projekte“, so Johannes Kuiper. Auch der Instagram-Kanal des Jugendhauses soll mit Hilfe neuester Technik regelmäßig gefüttert werden. „Das ist vor allem jetzt in Corona-Zeiten wichtig, um Kontakt zu den Kindern zu halten.“

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