Kulturlandschaft AHL: Leader-Prozess 2016 bis 2022 startet

Auftaktveranstaltung im Dormitorium

Es gibt viele Ideen für die Zukunft der Region. Und dank des Leader-Prozesses können einige davon auch in Zukunft verwirklicht werden. Jetzt feiern die Bürgermeister der drei beteiligten Gemeinden, die sich zur Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden (AHL) zusammengeschlossen haben, den Auftakt in Asbeck.

Legden/Heek/Ahaus

, 18.08.2016, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kulturlandschaft AHL: Leader-Prozess 2016 bis 2022 startet

Der Dorfteich verschwindet zurzeit hinter Büschen und Pflanzen und ist nur über die Plattform sichtbar. Er wird demnächst saniert und umgestaltet. von Wangenheim

Am Montag, 5. September, 19.30 Uhr, sind dazu alle Bürger, alle Akteure und Gruppen ins Dormitorium, Stiftsstraße, eingeladen. Hier wird noch einmal an die Erfolge der ersten Leader-Periode ab 2011 erinnert. Aber es werden auch schon neue Projekte vorgestellt. Dazu werden auch Peter Hettlich vom Landesumweltministerium und Dorothee Feller, Regierungsvizepräsident des Regierungsbezirks Münster, erwartet. Und für den musikalischen und kulinarischen Rahmen wird auch gesorgt.

Dorfteich als erstes Projekt

Das erste Leader-Projekt in Legden kann dabei sogar vor der Veranstaltung besichtigt werden. Der Dorfteich in Asbeck wird umgestaltet, eine Skulpturenroute soll entstehen. Die Pläne sind lange geschmiedet, die Finanzierung beantragt. "Wir warten nur noch auf die Zuwendungsbescheinigung", sagte Bürgermeister Friedhelm Kleweken gestern auf Anfrage.

Ein Projekt zur Sicherung der ärztlichen Versorgung in der Region und der Einsatz von I-Pads an der Legdener Brigidenschule, der Heeker Sekundarschule und dem Ahauser Alexander-Hegius-Gymnasium, die auf diese Weise vernetzt werden (Münsterland Zeitung berichtete), sind weitere Projekte.

Bürger sind gefragt

Aber es sollen viel mehr Ideen entwickelt werden, wozu insbesondere die Bürger aufgerufen werden. "Der Prozess läuft über Jahre bis 2022", macht Kleweken deutlich. Für ihn hat sich das Förderprogramm schon ausgezahlt. "Es hat einen großen Mehrwert für die Region." Nicht nur, dass in der ersten Periode 2007 bis 2013 viele Projekte wie der Dahliengarten in Legden, der Begegnungspark in Ottenstein oder die Erweiterung der Landesmusikakademie in Heek realisiert wurden. Die Zusammenarbeit der drei Gemeinden, so der Legdener Bürgermeister, sei auch über den Leader-Prozess hinaus gewachsen.

Leader ist die französische Abkürzung für Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft.
Das Förderprogramm der Europäischen Union soll innovative Aktionen im ländlichen Raum fördern.
2,3 Millionen Euro Fördervolumen stehen für die Periode 2016-20122 in der Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden zur Verfügung. Dabei werden Projekte zu 65 Prozent gefördert, der Rest muss von Kommunen oder Vereinen kommen.

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