Legden blickt optimistisch auf 2016

Neujahrsempfang

Fröhliche Bläserklänge der Feuerwehrkapelle begrüßten die Gäste beim Neujahrsempfang im Dormitorium in Asbeck. Gute Stimmung auch bei Gästen und Rednern: „Uns geht es gut“ war der einhellige Tenor.

Legden

, 17.01.2016, 18:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Legden blickt optimistisch auf 2016

Wila-Geschäftsführer Herbert Kolski überreichte Klaus Ehling einen Dahlienlikör als Dank, in der Mitte Josef Scharlau.

„Legden kann sich sehen lassen“ formulierte Josef Scharlau in seiner Begrüßung. „Wirtschaftlich geht es uns so gut wie kaum je zuvor“, so der erste Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck, (Wila), die gemeinsam mit der Gemeinde eingeladen hatte.

Vertreter von Vereinen, Verbänden, Schulen, Kindergärten, Verwaltung, dazu Unternehmer und Politiker hörten das gerne. Traditionell trafen sie sich am dritten Sonntag des Jahres zum Gedankenaustausch. Nur Pfarrer Christian Dieker musste sich wegen der Firmung in seiner Kirche entschuldigen.

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Neujahrsempfang im Dormitorium

Wer wirtschaftlich, kulturell und politisch mitspricht in Legden, nutzte den Neujahrsempfang im Dormitorium zum zwanglosen Gedankenaustausch. Traditionell am dritten Sonntag im Jahr hatten die Gemeinde Legden und die Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila) eingeladen. Gastredner war in diesem Jahr Klaus Ehling, Vorstand des Vereins Münsterland e.V..
17.01.2016
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Josef Scharlau, Klaus Ehing und Friedhelm Kleweken beim neujahrsempfang im Dormitorium.© Foto: von Wangenheim
Die Feuerwehrkapelle spielte beim Neujahrsempfang.© Foto: von Wangenheim
Vertreter der Chorgemeinschaft Legden unterhielten sich sehr gut beim Empfang.© Foto: von Wangenheim
Viele Gäste waren ins Dormitorium gekommen.
Beim Neujahrsempfang Legden.© Foto: von Wangenheim
Josef Scharlau, 1. Vorsitzender Wila, begrüßte die Gäste.© Foto: von Wangenheim
In der ersten Reihe: Klaus Ehling, Friedhelm und Karin Kleweken und Josef Scharlau.
Aufmerksame Zuhörer© Foto: von Wangenheim
Wila-Geschäftsführer Herbert Kolski überreichte Klaus Ehling einen Dahlienlikör als Dank, in der Mitte Josef Scharlau.© Foto: von Wangenheim
Karin Kleweken und die Vertreter des Schützenvereins Hauligort, Jan-Gerd Schulzehauling, Franz Schulze-Göcking, Clemens Lenfert© Foto: von Wangenheim
Josef Scharlau, Karin und Friedhelm Kleweken (v.r.) verfolgten aufmerksam die Rede von Klaus Ehling. © Foto: von Wangenheim
Klaus Ehling, Vorstand Münsterland e.V.© Foto: von Wangenheim
Viele Gäste lauschten den reden beim Neujahrsempfang.© Foto: von Wangenheim
Margret und Willi Hölscher und Josefa Hemker im Gespräch.© Foto: von Wangenheim
Klaus Vinkelau, Ulrich Bogenstahl, Norbert Weiß im Gespräch© Foto: von Wangenheim
Alfred Schenk und Rudolf van Wüllen vom Kirchenchor Asbeck und Jan Eismann vom Heimatverein Asbeck.© Foto: von Wangenheim
Viele gute Gespräche beim Neujahrsempfang der Gemeinde Legden und der Wila.© Foto: von Wangenheim
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„Kein Seniorendorf“

„Wir sind kein Seniorendorf“, betonte Scharlau mit Blick auf den Babyboom im vergangenen Jahr. Komplimente gab es dafür auch vom Gastredner Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e.V.: „Das ist gegen jeglichen Trend.“ Der demografische Wandel sei eine der Herausforderungen für das Münsterland.

Er erzählte, was alles die „Marke Münsterland ausmacht“. Das war nicht neu – traf aber das Selbstverständnis der Legdener. Münster ist, so Ehling, das strahlende Oberzentrum. Und: „Die Region darum herum ist kein Speckgürtel, das ist schieres Muskelfleisch.“ Auch wenn sich in Legden vieles gut entwickele, so der Gastredner, wichtig sei die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden.

Gute Aussichten für das Münsterland

 Für die Zukunft sind die Aussichten gut. „Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass das Münsterland neben dem Raum Köln/Bonn die einzige Region in NRW ist, die sich bis 2030 dynamisch weiterentwickeln wird.“ Gute Wirtschaft, die niedrigste Arbeitslosenquote im Land, da hatte Ehling einen passenden Vergleich: „Wir sind die Bayern von Nordrhein-Westfalen.“ Das wollten die Legdener dann doch lieber nicht hören.

Große Herausforderung: Flüchtlinge

Bürgermeister Friedhelm Kleweken nutzte den Neujahrsempfang, um auf das Jahr 2015 zurückzublicken. Als „große Herausforderung“ nannte er die vielen Flüchtlinge. 153 aus mehr als 20 Nationen sind es zur Zeit, die in Legden und Asbeck dezentral untergebracht sind. Sein Dank galt den Mitarbeitern im Rathaus und den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Der nächste Schritt sei, diejenigen, die eine hohe Bleibeperspektive haben, auch in den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Dazu beginnt nun ein Projekt von Kreis, Gemeinde und Arbeitsagentur.

Anschließend hatte Kleweken viel Positives zu berichten. Bevölkerungszuwachs auf knapp 7300, lediglich 80 Arbeitslose und ein Bauboom mit 150 Bauanträgen sind Zahlen aus 2015. In diesem Jahr sind Investitionen für mehr als fünf Millionen Euro geplant. Viel Geld kostet die Erschließung des Industrieparks A 31. Investiert wird aber auch in den Umbau der B 474, das Baugebiet Up’n Berge, in den dritten Bauabschnitt Hauptstraße, die Sanierung des Dorfteichs und Stauwehrs in Asbeck und die Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr.

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