Lkw-Abstellplatz an der A31 soll nur eine „Übergangslösung“ sein

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Abgestellte Auflieger im Industriepark A 31 beschäftigen die Rathäuser in Ahaus und Legden. Ein Ratsherr aus Ahaus sprach sogar von einem „Schandfleck“. Doch eine Lösung scheint in Sicht.

Legden

, 18.05.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit einiger Zeit parken reihenweise Auflieger der Marke Schmitz Cargobull auf einem Gelände des Industrieparks A 31. Das war jetzt Thomas Vortkamp (CDU) in der Sitzung des Rates der Stadt Ahaus eine Anfrage wert. Er sprach von „einem Schandfleck“. Bürgermeisterin Karola Voß und Bürgermeister Friedhelm Kleweken haben daraufhin miteinander über das Thema gesprochen.

„Abstellplatz ist nicht vorgesehen“

Das Ergebnis: Es handelt sich um eine Übergangslösung. „Ein Abstellplatz für LKW ist hier laut Bebauungsplan nicht vorgesehen“, so Legdens Bürgermeister Friedhelm Kleweken auf Anfrage unserer Redaktion.

Die Fläche im Industriepark an der B 474 gehört der Vredener Firma H & W Nutzfahrzeugtechnik, die hier in unmittelbarer Nähe der Autobahnauffahrt einen zusätzlichen Standort aufbauen wird. Die Planierarbeiten sind bereits geschehen, die Fläche ist vorbereitet für den Bau von zwei Hallen, jede 70 mal 50 Meter groß. Der Bauantrag ist gestellt. „Wir beginnen in naher Zukunft zu bauen“, sagt Werner Wöhrmann, H&W-Geschäftsführer. Darauf weist seit Kurzem auch ein Schild am Industriepark A31 hin. Spätestens dann werden die Auflieger wieder von dem Platz verschwinden.

Lang-Lkw sollen in Legden gebaut werden

Die Auflieger weisen schon darauf hin, was hier später passieren wird. Spezielle Auflieger oder Anhänger sind das Geschäft der Vredener Firma, die rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Jährlich werden rund 750 Fahrzeuge gebaut. In Legden wird es vor allem um Lang-Lkw, oft Gigaliner genannt, gehen. In Vreden könnten dann die Lkw fertiggestellt werden, am Legdener Standort die langen Auflieger. Von dort aus kann der Kunde schnell auf die Autobahn.

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