Minister überzeugt sich von Vorreiterrolle des Münsterlands

Eckhard Uhlenberg auf dem Hof Bomberg

LEGDEN Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, sowie Jens Spahn und Johannes Röhring, beide Mitglieder des Bundestages, haben jetzt auf dem Hof Bomberg in Wehr über die Zukunft der Landwirtschaft im Münsterland diskutiert.

17.07.2009, 12:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eckhard Uhlenberg (2. v. l.), Landesminister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Johannes Röhring (l.) und Jens Spahn, beide Mitglieder des Bundestages, mit Christian Bomberg auf dessen Betrieb.

Eckhard Uhlenberg (2. v. l.), Landesminister für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, sowie Johannes Röhring (l.) und Jens Spahn, beide Mitglieder des Bundestages, mit Christian Bomberg auf dessen Betrieb.

Die Junge Union (JU), die Frauenunion (FU) sowie die CDU-Fraktion aus Legden hatten zu dem Gespräch eingeladen, zu dem auch die Vorsitzenden der Landwirtschaftlichen Ortsvereine anwesend waren.

"Seitens der Landwirtschaft nimmt die Region Münsterland strukturell eine Vorreiterrolle ein, weil innovative und gesunde Betriebe gerade in der Landwirtschaft im Münsterland vorhanden sind", so der Minister. Diese Kenntnis sei lange nicht wertgeschätzt worden, sagte Uhlenberg. "Das Münsterland und dabei gerade die landwirtschaftlichen Betriebe haben auf Spezialisierung gesetzt, und das war zukunftsorientiert", so Jens Spahn.

Die Union müsse Anwalt der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes bleiben, argumentierte Johannes Röring. Der Verlust landwirtschaftlicher Flächen sei durch flexible Instrumente zu stoppen, Flächenentwicklung und Flächenverbrauch müssten in vertretbarem Rahmen bleiben, waren sich alle einig.

An attraktiven Lebens-, Arbeits- und Bildungsbedingungen im ländlichen Raum müsse gerade im Münsterland stärker gearbeitet werden, forderte die JU. Es dürfe nicht sein, dass junge, qualifizierte Menschen aufgrund mangelnder Perspektive dem ländlichen Raum den Rücken kehrten, so die Jungpolitiker.

Beispielhaft

Dass es auch anders geht, zeigte Christian Bomberg, der nach dem Unfalltod seines Vaters die Initiative ergriff, den landwirtschaftlichen Betrieb übernahm und strukturell umstellte. Bei einer Führung durch seinen Betrieb, der auch von seiner Mutter Marianne Bomberg stark gestützt wird, zollten ihm die Landes- und Bundespolitiker Respekt und Anerkennung.

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